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Drogenhandel: Bereits mehr als 15 Tonnen Kokain in Costa Rica beschlagnahmt

In den ersten sieben Monaten 2018 beschlagnahmten die Behörden in Costa Rica bereits 15,3 Tonnen Kokain. Das ist deutlich mehr als in den Jahren zuvor. 

15 Tonnen Kokain konnten 2018 in Costa Rica bereits konfisziert werden

In Costa Rica gehört der Kampf gegen den Drogenhandel, besonders gegen Kokain, seit Jahren zum Tagesgeschäft. Nun will man die Bemühungen noch weiter ausbauen.

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"Wir weiten den Kampf gegen den Drogenhandel im ganzen Land aus": Nach einem deutlichen Anstieg von beschlagnahmtem Kokain will Michael Soto, Minister für Öffentliche Sicherheit in Costa Rica, die Bemühungen im Zurückdrängen des illegalen Drogenhandels noch einmal verstärken. Das sagte er auf einer Pressekonferenz am Mittwoch. Bereits 15,3 Tonnen Kokain haben die Behörden in Costa Rica zwischen Januar und Juli 2018 beschlagnahmt. Dies stellt einen deutlichen Anstieg im Vergleich mit den beiden Vorjahren dar. 

Deutlicher Anstieg von beschlagnahmtem Kokain zu Vorjahren

In den gleichen Zeiträumen der Jahre 2016 und 2017 wurden zwischen zehn und zwölf Tonnen beschlagnahmt. Im gesamten vergangenen Jahr stellten die Drogenfahnder mehr als 30 Tonnen sicher, im Jahr zuvor waren es 22 Tonnen. In diesem Jahr wurden nach Ministeriumsangaben zudem fünf Boote beschlagnahmt, die für den Drogentransport genutzt wurden. Costa Rica gilt weiterhin als Ausgangspunkt für den Drogenhandel in andere Weltregionen wie die USA und Europa. Der Rauschgifthandel führe wegen Bandenkämpfen um die Marktkontrolle zu mehr Gewalt in den Straßen, hieß es. Laut der Polizei stehen 40 Prozent der jährlichen Verbrechen in Zusammenhang mit dem Drogenhandel.

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wlk / DPA
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