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Bericht über Geheimtreffen: Waffen aus 3D-Druckern alarmieren BKA

Ein US-Student hat kürzlich den Bauplan einer Pistole ins Netz gestellt, die mit 3D-Druckern ausgedruckt werden kann. Für das BKA war die Aktion offenbar Anlass für ein Geheimtreffen im Kanzleramt.

Die vor wenigen Wochen #link;im Internet aufgetauchten Pläne für die Herstellung illegaler Schusswaffen;im Internet aufgetauchten Pläne für die Herstellung illegaler Schusswaffen# aus modernen 3D-Druckern bereiten dem Bundeskriminalamt (BKA) offenbar Sorge. Die Behörde warne in einem vertraulichen Papier vor solchen Waffen, berichtet die "Bild"-Zeitung. Mitte Mai hätten sich deshalb die Spitzen der deutschen Geheimdienste und des BKA zu einem Geheimtreffen im Kanzleramt zusammengesetzt. Das BKA teste derzeit in einer geheimen Versuchsreihe die Wirkung von Waffen aus dem Drucker.

"Die Feuerwaffen sind grundsätzlich funktionsfähig, weisen aber noch Unsicherheiten auf", zitiert das Blatt einen BKA-Experten. Sie könnten nur mit "leistungsschwacher Munition" verwendet werden und nach dem ersten Schuss explodieren.

Ein 25-jähriger US-Student hatte kürzlich im Internet Baupläne veröffentlicht, mit denen es möglich sein soll, eine scharfe Pistole mit einem handelsüblichen 3D-Drucker nahezu komplett aus Kunststoff herzustellen. Das einzige Metallteil ist der Schlagbolzen, der auf die Patrone trifft. Die Pistole ist damit kaum durch übliche Sicherheitstechnik zu entdecken. Inzwischen stehen die Pläne nicht mehr im Netz.

8000-Dollar-Drucker aus dem Internet

Vor Waffen aus dem 3D-Drucker wird schon seit Jahren gewarnt. Der Vorstoß des Studenten hatte die Debatte über ihr Verbot erneut angeheizt. Wilson stellte die Plastikwaffe mit einem 3D-Drucker her, den er für 8000 Dollar im Internet gekauft hatte.

Der 3D-Druck ist stark im Kommen. Die Geräte gibt es schon seit einigen Jahren, ursprünglich waren hochwertige Drucker aber sehr teuer und wurden deshalb vor allem für das Erstellen von Modellen in der Industrie benutzt. Inzwischen liefern allerdings auch die erschwinglichen Verbrauchermodelle immer bessere Qualität ab. Experten sagen daher voraus, dass in Zukunft immer mehr Artikel im Alltag aus dem 3D-Drucker kommen werden.

mad/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.