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Diebstahl in Berlin: Böse Bescherung: Bote klaut Geld aus Weihnachtspost

Auf frischer Tat ertappt: Ein Mann hat in Berlin nicht nur Briefkästen geleert, sondern auch Geld aus Weihnachtsbriefen geklaut. Weil Zeugen ihn beim Wegwerfen offener Briefe sahen, bekam der 53-Jährige es mit der Polizei zu tun.

Ein Weihnachtsmann geht mit einer Kiste voller Weihnachtspost an staunenden Kindern vorbei

Nicht immer kommt die Weihnachtspost unversehrt beim richtigen Empfänger an

Eigentlich sollte er die Briefkästen leeren - und nicht die Weihnachts-Post: Die Polizei hat in Berlin einen Mitarbeiter einer Speditionsfirma beim Diebstahl von Bargeld aus Briefen auf frischer Tat erwischt. Der Mann war von Zeugen dabei beobachtet worden, wie er geöffnete Briefe in einen Papierkorb geworfen hatte, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Die Beamten schnappten den mutmaßlichen Postdieb am Freitag, als er in einem Lieferfahrzeug gerade dabei war, Geld aus Briefen beiseite zu legen. Es wird gegen ihn wegen Diebstahls und Verletzung des Postgeheimnisses ermittelt. In einem ersten Gespräch soll der 53-Jährige angegeben haben, es tue ihm leid. In einem Papierkorb fanden die Polizisten weitere geöffnete Umschläge.

tkr / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?