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Kriminalität: Ein Toter, vier Verletzte: Schießerei am Berliner Tempodrom

Am Freitagabend fielen in Berlin Kreuzberg Schüsse, dabei wurde eine Person tödlich getroffen und vier verletzt. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Der Täter ist flüchtig.

Großaufgebot der Polizei: Ein Toter, vier Verletzte: Schießerei am Berliner Tempodrom

Update 11:20: Polizei korrigiert Zahl der Verletzten:

Nachdem die Berliner Polizei zuerst nur drei Verletzte meldete, wurde die Zahl nun bei Twitter korrigiert: Demnach gab es vier Verletzte, es handelte sich in allen Fällen um Männer. Die Hintergründe und die Täter würden weiter unter Hochdruck ermittelt.

Ursprüngliche Meldung 8:55 Uhr:

Vor dem Berliner Tempodrom kam es am Freitag Abend zu einer Auseinandersetzung, bei der auch Schusswaffen eingesetzt wurden. Dabei kamen vier oder fünf Personen zu Schaden, eine von ihnen starb. Der Hintergrund der Tat ist weiter unklar. Der oder die Täter befinden sich immer noch auf der Flucht.

Zum Zeitpunkt der Schießerei gegen 22:50 Uhr fand in der Eventlocation im Berliner Stadtteil Kreuzberg gerade eine türkische Comedyshow statt. Ob die Tat mit dieser Veranstaltung in Zusammenhang steht, konnte die Polizei in den frühen Morgenstunden noch nicht bestätigen. "Zu den Hintergründen können wir derzeit noch gar nichts sagen", erklärte ein Polizeisprecher.

Polizei mit Großaufgebot

Auch Spuren zu den Tätern fehlen aktuell noch. Verhaftungen gab es nach Angaben der Polizei bislang nicht. "Die Täter sind flüchtig", meldete die Berliner Polizei gegen 1:00 Uhr auf ihrem Twitter-Account. Die Polizei war mit einem Großaufgebot aufgefahren, sicherte mit Maschinenpistolen die Gegend um den Tatort und riegelte sie weiträumig ab. Auch die Grünanlagen in der Umgebung wurden durchsucht. Der Tatort wurde von Mordkommission und Kriminalforensikern untersucht.

Mindestens eine der verletzten Personen soll sich nach Informationen des "RBB" noch in Lebensgefahr befinden. Die drei anderen Verletzten wurden von Sanitätern behandelt. Drei der vier hatten sich selbst auf den Weg ins Krankenhaus gemacht, erklärte die Feuerwehr. Die Polizei hatte bei Twitter nur von drei Verletzten berichtet. Ob es sich bei dem lebensgefährlich Verletzten und dem Verstorbenen um dieselbe Person handelt, die letztlich ihren Verletzungen erlag, ist aktuell unklar.

Die Halle wurde evakuiert, Panik unter den Besuchern habe es dabei nach Berichten der Deutschen Presseagentur nicht gegeben.

Quellen: DPA, RBB, Berliner Polizei

mma