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Brutales Trio: Schon wieder Juwelier-Überfall mitten auf dem Kudamm - und mitten im Weihnachtsrubel

Erneut gibt es einen Überfall am Kurfürstendamm in Berlin - und wieder einmal mitten im Weihnachtsgeschäft. Ein Wachmann liegt im Krankenhaus. Die Täter sind auf der Flucht.

Ein Kriminaltechniker sichert in Berlin in einem Luxus-Juwelierladen am Kurfürstendamm Spuren

Ein Kriminaltechniker sichert in Berlin in einem Luxus-Juwelierladen am Kurfürstendamm Spuren

Mitten im Weihnachtstrubel ist auf der Berliner Einkaufsmeile Kurfürstendamm wieder ein Juwelier überfallen worden. Ein Wachmann wurde niedergeschlagen und verletzt. Nach den Tätern wird weiter gesucht. Zeugenaussagen zufolge waren es drei Männer, wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte. Wie hoch die Beute ist, stand laut Polizei zunächst nicht fest. Die Höhe werde aber auch später nicht mitgeteilt, hieß es.

Der erste der Täter habe am Donnerstagnachmittag vorgetäuscht, Kunde zu sein, teilte die Polizei mit. Als der Wachmann ihm die Tür öffnete, sei ein zweiter Mann hinzugekommen, habe ihn mit einem Hammer niedergeschlagen - und dann Glasvitrinen zerstört und geleert. Der andere Täter sicherte die Tür mit einer Schusswaffe ab. Ein Dritter soll den beiden schließlich gewunken haben, daraufhin flüchtete das Trio zu Fuß.

Berlin und die Überfälle

In der Gegend rund um Berlins bekannteste Einkaufsmeile gibt es immer wieder Überfälle, vor allem auf Juweliere, Luxusuhrenläden und das Luxuskaufhaus KaDeWe. Der jüngste Schmuckraub erinnert an den Überfall auf das KaDeWe fast auf den Tag genau drei Jahre zuvor: Am 20. Dezember 2014 hatten fünf Maskierte dort in der Schmuckabteilung Tränengas versprüht, mit Hämmern und Äxten Vitrinen zerstört und binnen 79 Sekunden Uhren, Halsketten und Ohrringe im Wert von mehr als 800.000 Euro erbeutet.

Fast alle Täter, die zu einer arabischen Familie gehörten, wurden gefasst und mehrere verurteilt. Unter ihnen sind zwei Brüder, deren Vater vor einigen Tagen zu fast sieben Jahren Haft verurteilt wurde - wegen Beihilfe zum schweren Raub. 

fin / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.