HOME

Berliner Polizei überwältigt Täter: Geiselnehmer verlangt zwei Bier und Medienkontakt

Zweite Geiselnahme binnen einer Woche in Berlin. Doch diesmal ist nach einer knappen Stunde alles vorbei, die Polizei kann den Täter rasch überwältigen. Die Forderung des Mannes: Zwei Flaschen Bier.

Die zweite Geiselnahme binnen einer Woche haben Spezialkräfte der Polizei am Donnerstag in einer Berliner Bank beendet. Sie überwältigten den Täter nach rund 50 Minuten. Der 68 Jahre alte Mann hielt einen Angestellten einer Postbank-Filiale in Charlottenburg fest und bedrohte ihn, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Täter habe von einer Schusswaffe gesprochen und erklärt, er wolle zwei Flaschen Bier haben und den Rundfunk Berlin-Brandenburg sprechen. Das Motiv ist laut Polizei bisher unklar.

Der 49 Jahre alte Bankmitarbeiter blieb unverletzt. Die anderen Mitarbeiter und Kunden der Bank hätten die Filiale unbehelligt verlassen können. Der Filialleiter hatte den Überfall mitbekommen und die Polizei verständigt. Der Täter wurde bei dem Zugriff leicht verletzt und kam ins Krankenhaus. Er hatte nach Angaben der Polizei eine Pistole bei sich, die noch untersucht werden sollte. Ob es sich um eine echte Waffe handelte, muss noch geklärt werden.

Tathergang wird noch geklärt

Auch der genaue Tathergang müsse nun geklärt werden, sagte der Polizeisprecher. Er konnte zunächst noch nicht sagen, ob es Videoaufnahmen aus der Bank gebe. Mehrere Zeugen der Ereignisse wurden vernommen.

Die Umgebung der Postbank-Filiale war großräumig abgesperrt worden. Zwischen Bahnhof Zoo und Kurfürstendamm mussten Busse und der Verkehr umgeleitet werden. Am frühen Nachmittag wurden die Sperrungen schließlich wieder aufgehoben. Dutzende Schaulustige hatten den Tatort gesäumt.

Erst am vergangenen Freitag hatte ein 29 Jahre alter Mann eine Bank in Berlin-Zehlendorf überfallen und einen Angestellten stundenlang als Geisel genommen. Schließlich gab der Täter auf. Auch sein Motiv blieb bisher unklar. Spekuliert wurde über Geldsorgen. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

dho/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.