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Berufungsprozess im Fall Kalinka: Dieter K. muss 15 Jahre ins Gefängnis

Der deutsche Arzt beteuerte kurz vor Prozessende noch seine Unschuld, doch für das Berufungsgericht ist klar: Dieter K. tötete vor 30 Jahren seine Stieftochter Kalinka. Dafür muss er hinter Gitter.

30 Jahre nach dem Tod der 14-jährigen Kalinka ist der deutsche Arzt Dieter K. in Frankreich zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Berufungsgericht in Créteil bei Paris sprach den heute 77-Jährigen am Donnerstag schuldig. Die Staatsanwaltschaft hatte es in dem Verfahren als erwiesen angesehen, dass K. seiner Stieftochter 1982 in Lindau am Bodensee ein Schlafmittel verabreichte, um das Mädchen zu vergewaltigen, woraufhin Kalinka erstickt sei.

Das Berufungsgericht bestätigte damit das Urteil eines Pariser Gerichtes vom Oktober 2011, das K. wegen vorsätzlicher Körperverletzung mit Todesfolge ebenfalls zu 15 Jahren Haft verurteilt hatte. K. hatte dagegen Beschwerde eingelegt. Der Berufungsprozess begann Ende November in Créteil.

Zum Ende Prozesses hatte K. erneut seine Unschuld beteuert. "Ich schwöre bei Gott, dass ich Kalinka weder vergewaltigt noch getötet habe", sagte der Mediziner vor Gericht. Er sei zu 100 Prozent unschuldig und wolle nicht in Frankreich sterben. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits am Vortag mindestens 15 Jahre Haft gefordert.

Der leibliche Vater des Mädchens, André Bamberski, hatte K. 2009 nach Frankreich verschleppen lassen. Nur deswegen konnte der Stiefvater vor Gericht gestellt werden. Zuvor war die Auslieferung verweigert worden. In Deutschland waren die Ermittlungen zum Tod des Mädchens 1987 in letzter Instanz eingestellt worden, ohne dass es je zu einer Anklageerhebung gegen K. kam.

mlr/AFP/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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