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Betrug und Steuerhinterziehung: Karsten Speck zu fünf Jahren Haft verurteilt

Erneute Gefängnisstrafe für Karsten Speck: Das Landgericht in Frankfurt/Oder hat den Star aus "Hallo Robbie" und "Ein Kessel Buntes" zu fünf Jahren Haft verurteilt. Er muss jedoch nicht die volle Zeit absitzen.

Der Schauspieler Karsten Speck ist zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Frankfurt (Oder) sprach den 50-Jährigen am Montag des banden- und gewerbsmäßigen Betruges sowie der Steuerhinterziehung in zwei Fällen schuldig. Der vor allem durch die ZDF-Serie "Hallo Robbie!" bekannte Speck soll gemeinsam mit seiner Frau in den Jahren 2002 bis 2005 Gläubigern eine sechsstellige Summe vorenthalten haben. Zudem soll das Ehepaar die Einkommenssteuer gemindert haben. Hintergrund sind Verbindlichkeiten des Paares aus fehlgeschlagenen Immobiliengeschäften in Millionenhöhe.

Speck war bereits 2004 vom Landgericht Dortmund wegen Immobilienbetrugs zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Im jetzigen Prozess wurde das Urteil von 2004 in die Gesamtstrafe einbezogen. Dass das neue Urteil vergleichsweise milde ausfiel, hat eine "Absprache" ermöglicht: Die Prozessbeteiligten verständigten sich darauf, dass Speck nur für in den Jahren 2002 und 2003 begangene Taten verurteilt wird, sofern er diese Taten gesteht. Speck legte daraufhin ein Geständnis ab.

Als Entschädigung für die lange Verfahrensdauer ordnete das Landgericht Frankfurt zudem an, dass neun Monate der am Montag verhängten Freiheitsstrafe bereits als vollstreckt gelten. Das Verfahren hinsichtlich der Vorwürfe, die die Jahre 2003 bis 2005 betrafen, wurde durch Gerichtsbeschluss eingestellt.

mad/DPA/DAPD / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.