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Betrug und Untreue: Früheres Wunderkind Windhorst steht vor Gericht

Der einst als erfolgreicher Jungunternehmer gefeierte Lars Windhorst muss sich seit Freitag vor dem Berliner Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem heute 33-Jährigen besonders schweren Betrug, Untreue und Insolvenzverschleppung vor.

Der einst als erfolgreicher Jungunternehmer gefeierte Lars Windhorst muss sich seit Freitag vor dem Berliner Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem heute 33-Jährigen besonders schweren Betrug, Untreue und Insolvenzverschleppung vor.

Windhorst soll in den Jahren 2001 und 2002 als Geschäftsführer zweier Firmen deren Zahlungsunfähigkeit nicht gemeldet haben. Zudem wird dem ehemaligen Jungunternehmer vorgeworfen, Firmengelder veruntreut und ein Millionendarlehen erschlichen zu haben.

Windhorst, der bereits im Alter von 16 Jahren ein Unternehmen für Computerzubehör gegründet hatte, wurde in den 90er Jahren als Wunderkind gehandelt. Bekannt wurde er, als er den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl auf einer Asien-Reise begleitete.

AP / AP