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Betrugsaffäre: Kunsthistoriker sagt gegen Achenbach aus

Ein renommierter Kunsthistoriker ist zum "Whistleblower" im Fall Achenbach geworden. Im Betrugsprozess gegen den Kunstberater erzählte der Zeuge, wie die Millionengeschäfte Achenbachs abliefen.

Der angeklagte Düsseldorfer Kunstberater Helge Achenbach im Gericht

Der angeklagte Düsseldorfer Kunstberater Helge Achenbach im Gericht

Die Betrugsaffäre um den einflussreichen Kunstberater Helge Achenbach ist durch einen Hinweis eines zeitweiligen engen Mitarbeiters ins Rollen gekommen.

Im Prozess gegen Achenbach gab der renommierte Kunsthistoriker Thomas Kellein heute erstmals Details über die Geschäfte Achenbachs preis.

Achenbach habe bei einigen Kunstverkäufen an den Pharma-Unternehmer Christian Boehringer "hohe Preisaufschläge" vorgenommen, sagte Kellein als Zeuge vor dem Landgericht Essen in einer zweieinhalbstündigen Vernehmung. Da er für Achenbach nur als Berater gearbeitet habe und nicht in die Geschäftsvereinbarungen einbezogen gewesen sei, habe er aber zunächst keinen Verdacht geschöpft, sagte Kellein. "Ich habe gedacht: Na ja, so ist es halt."

Unregelmäßigkeiten aufgefallen

Die Kunstverkäufe zwischen Achenbach und Boehringer wurden über die inzwischen aufgelöste Kunstberatungsfirma Berenberg Art Advice abgewickelt. Achenbach und ein Mitangeklagter waren Gesellschafter des Unternehmens.

Achenbach hatte den 59-jährigen Kellein demnach speziell als Berater für den Aufbau der Sammlung für Boehringer engagiert. Kellein sagte, er habe in einem Fall auch einen "Bonus" von Achenbach in Höhe von rund 200.000 US-Dollar erhalten, diesen aber später zurückgezahlt, als ihm Unregelmäßigkeiten aufgefallen seien.

Nach drei Geschäften mit Boehringer zwischen Dezember 2012 und Mai 2013 habe er gemerkt, dass "irgendetwas nicht stimmt", sagte Kellein. Achenbach habe Preisaufschläge vorgenommen, "die ich nicht mehr mittragen konnte". Bei dem bevorstehenden Verkauf eines weiteren Kunstwerks - ein frühes Bild von Georg Baselitz - sei bei ihm dann "der Groschen gefallen".

Er habe die beiden Gesellschafter der privaten Berenberg Bank über die Vorgänge bei der Berenberg Art Advice und die hohen Aufschläge informiert. "Ich habe gemerkt: Es ging darum, Kunst billig einzukaufen und teuer zu verkaufen", sagte Kellein. "Das sollte Beratung sein!" Die Kunstberatungssparte der Bank sei daraufhin aufgelöst worden. Kellein sagte, Achenbach habe ihn später angerufen und ihn zur Rede gestellt.

Aldi-Erbe um 23 Millionen betrogen

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 62-jährigen Achenbach vor, nicht nur Kunden der Berenberg Art Advice, sondern auch den 2012 gestorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht betrogen zu haben. Allein Albrecht soll bei 22 Kunst- und Oldtimerverkäufen von Achenbach um rund 23 Millionen Euro geschädigt worden sein.

Der Schaden, der Boehringer und einem weiteren Ehepaar bei Geschäften Achenbachs entstand, beläuft sich laut Anklage auf insgesamt 1,8 Millionen Euro. Achenbach hatte Boehringer entschädigt. Das Kunstgeschäft mit dem Ehepaar wurde von der Kunstberatungsfirma laut Anklage rückabgewickelt.

Achenbach hatte am ersten Prozesstag ein Teilgeständnis abgelegt. Er hatte eingeräumt, teilweise "unberechtigte Aufschläge" bei den Kunstverkäufen an seinen Duzfreund Albrecht vorgenommen und auch die Preise auf Rechnungen eigenhändig nach oben manipuliert zu haben. Zu seiner Arbeit als Gesellschafter der Berenberg Art Advice hatte Achenbach sich nicht geäußert.

yps/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(