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Beziehungsdrama in Österreich Kandidat von "Bauer sucht Frau" ersticht Freundin

Tödliches Beziehungsdrama: In der österreichischen "Bauer sucht Frau"-Staffel blieb seine Suche nach einer Freundin erfolglos. Im Internet lernte Alfred T. dann eine Deutsche kennen und zog mit ihr zusammen. Nun wurden die Leichen der beiden auf dem Hof des Bauern gefunden.

Ein ehemaliger Kandidat der Kuppelshow "Bauer sucht Frau" in Österreich hat seine deutsche Freundin und sich selbst getötet. Der Landwirt soll die 45-jährige Heidelbergerin im Internet kennengelernt haben. Sie sei vor einigen Monaten zu dem 43-Jährigen auf seinen abgelegenen Hof in Göstling an der Ybbs in Niederösterreich gezogen, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes am Dienstag.

Alfred T. stach mit einem Messer in der Küche auf die Frau ein, wie die Polizei berichtete. Dann erstach er sich selbst in der Scheune. Die Tat geschah bereits am Montag. Der 14-jährige Sohn des Bauern fand die Leiche der Frau und rief die Polizei. Nach Angaben des Sprechers hatten beide Beziehungs- und Familienprobleme. Einen klar erkennbaren Grund für die Tat gebe es aber nicht.

Die Menschen in Göstling können sich die grausame Tat nicht erklären. "Er war ein guter Nachbar, immer hilfsbereit, wenn man ihn gebraucht hat, und ein vernünftiger Mensch", sagt eine Nachbarin dem österreichischen "Kurier".

Alfred T. hatte 2005 in der Sendung "Bauer sucht Frau" eine Partnerin gesucht, bestätigte der Sender ATV, der die Show in Österreich produziert, der Zeitschrift "News". Er sei aber Single geblieben.

Die Moderatorin Katrin Lampe beschrieb den Landwirt als lustigen und bodenständigen Typen: "Ich habe durch Zufall von dem Vorfall erfahren und war ziemlich schockiert. Aber man kann offenbar nicht in Menschen hineinschauen und erkennen, was für Abgründe sich dort auftun."

liri/DPA DPA

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