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Beziehungstat: Sportschütze tötet seine Ex, deren Sohn und sich selbst

Als nach dem lautstarken Streit im niederrheinischen Niederkrüchten urplötzlich Totenstille herrscht, schwant den Nachbarn, dass etwas Schreckliches geschehen sein muss. Wenig später entdeckt die Polizei in einer Wohnung drei Tote. Die Polizei glaubt an eine Beziehungstat.

Beamte der Spurensicherung machen sich bereit, um Beziehungstat in Niederkrüchten aufzuklären

Beamte der Spurensicherung machen sich bereit, um in einer Wohnung im niederrheinischen Niederkrüchten zu ermitteln. Dort wurden drei Menschen tot aufgefunden.

Eine Obduktion der Leichen soll im Laufe des Tages Klarheit bringen. Klarheit darüber, wie drei Menschen zu Tode kamen, die am Sonntag in Niederkrüchten, einer Gemeinde nahe Mönchengladbach, von der Polizei in einer Wohnung entdeckt worden. Die Beamten waren von Nachbarn alarmiert worden, die von einem lautstarken Streit berichteten, dem eine geradezu unheimliche Stille folgte.

Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft Mönchengladbach gehen die Ermittler von einer Beziehungstat aus. Bei den Leichen handele es sich um die 45-jährige Wohnungsinhaberin, ihren 17-jährigen Sohn sowie den 43-jährigen Ex-Lebensgefährten der Frau. "Es ist schockierend, wenn in der direkten Nachbarschaft so etwas Unfassbares passiert", zitiert die "Rheinische Post" den Bürgermeister der Gemeinde, Karl-Heinz Wassong (parteilos).

Sportschütze besaß Kurz- und Langwaffen

Nach bisherigen Ermittlungen deute alles darauf hin, dass der 43-Jährige - ein Sportschütze, der legal Kurz- und Langwaffen besesseb hat - zunächst seine ehemalige Lebensgefährtin und dann ihren Sohn getötet hat, heißt in einer gemeinsamen Erklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Anschließend habe er die Pistole gegen sich selbst gerichtet. Das genaue Tatmotiv ist aber noch unklar. Die Ermittlungen dauer an.

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dho mit Agentur