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Bluttat in Lörrach: "Komm raus da, komm raus da!"

Fassungslosigkeit in einer Lörracher Wohnsiedlung: Nach dem Amoklauf mit vier Toten stehen die Anwohner unter Schock. stern.de erzählen sie, wie sie die Bluttat erlebten.

Von Malte Arnsperger, Lörrach

Werner B. sitzt gemütlich auf seinem Sofa im Wohnzimmer. Es ist gegen 18 Uhr am Sonntagabend, er hat gerade seinen neuen Flachbildfernseher angeschaltet. Auf N24 will sich Werner B. eine Dokumentation anschauen, später dann die Nachrichten. "Ich will wissen, was in der Welt passiert." Doch an diesem Abend muss der 56-Jährige nicht auf die News im Fernsehen warten, denn die Katastrophe ereignet sich im Nachbarhaus. "Plötzlich hat es einen unglaublichen Schlag getan. Das ganze Haus hat gebebt. Ich habe an ein Erdbeben gedacht." Werner B. springt auf, blickt aus dem Fenster. Nichts. Er rennt in seine Küche, schaut in den Innenhof. Flammen schlagen aus dem ersten Stock im Haus gegenüber, dicker Rauch wabert gen Himmel. "Ich stand wie angewurzelt da und habe gedacht. Was zum Teufel ist denn jetzt passiert?"

Werner B. und seine Frau Iserka wohnen gegenüber von Sabine R., die in ihrem Appartement offenbar ihren Ex-Ehemann und den gemeinsamen fünfjährigen Sohn getötet hat. Nach einer dann von ihr verursachten Explosion in der Wohnung ist die Anwältin nach derzeitigem Ermittlungsstand auf die Straße gerannt, hat dort zwei Passanten angeschossen, ist daraufhin in ein nur rund 200 Meter entfernt liegendes Krankenhaus gestürmt, wo sie einen Pfleger erstach, bevor sie selber von der Polizei erschossen wurde.

Ein Loch klafft im Erdgeschoss des Hauses gegenüber

Rund 20 Stunden später stehen Werner und Iserka B. wieder in ihrer Küche, dampfender Kaffee steht auf dem Tisch, daneben eine Vase mit weiß-roten Plastikblumen. Die Hände der dunkelhäutigen Iserka B. zittern, als sie sich eine Zigarette ansteckt. Sie schiebt die weißen Vorhänge beiseite und blickt auf den Innenhof. Ein schwarzes Loch klafft im Erdgeschoss des Hauses gegenüber. Die einstmals weiße Hauswand ist voller Rauchspuren, vom Balkon im zweiten Obergeschoss hängen verkohlte Blumentöpfe herunter. In dem kleinen Gartenstreifen vor dem Erdgeschoss stapfen Polizisten durch Glassplitter, zerfetzte blaue Vorhänge und verbrannte Pflanzen. In dem gepflasterten Hof liegt ein Teil des Rahmens der Fensterfront, daneben mehrere Fahrräder. Die Druckwelle der Explosion hat offensichtlich auch sie erfasst, das Rad von Iserkas Sohn ist kaputt.

"Ich kann es immer noch nicht fassen, was da passiert ist", sagt Iserka B. "Fünf Minuten vor der Explosion habe ich noch kleine Kinder gesehen, die in dem Innenhof Fußball gespielt haben. Was hatten die nur für ein Glück." Seit mehr als 20 Jahren wohnt Iserka B. in dem Wohnkomplex. Im Winter des vergangenen Jahres sei Sabine R. in die Wohnung im Haus Nr. 22 schräg gegenüber eingezogen, erzählt Iserka B. "Ich habe sie öfter mit ihrem Sohn im Garten gesehen. Sie hat dort bunte Figuren, die sich im Wind drehen, für ihn aufgestellt. Der kleine Junge hat neben ihr gespielt, während sie im Garten gearbeitet hat. Es sah alles sehr harmonisch aus." Ihr Mann Werner nickt zustimmend. Aber gekannt habe er Sabine R. nicht: "Ich habe mich nie mit ihr unterhalten, nur mal gegrüßt. Ich habe nicht mal gewusst, dass sie dort auch ihr Büro hat." Einen Mann, darüber ist sich das Paar einig, haben sie nie mit Sabine R. zusammen gesehen.

Der Wohnblock liegt nur wenige Gehminuten von der Lörracher Innenstadt entfernt. Zwei Häuser links neben der Nummer 22 hat ein Arzt seine Praxis, auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist ein Weingeschäft. Die kurze Strecke bis zum Eingangstor des Krankenhauses hat die Polizei mit Flatterband abgesperrt, an beiden Enden der Straße haben sich Schaulustige versammelt, TV-Teams haben ihre Kameras aufgestellt. Zwei junge Frauen verlassen das Haus mit der Nummer 20. Sie bücken sich unter den Absperrungen hindurch, vorbei an den Polizisten und den weißen Markierungen am Boden. Hier hat Sabine R. um sich geschossen, bevor sie ins Krankenhaus lief.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: "Ich habe im Fernsehen Bilder gesehen. Ich habe meine Straße erkannt" - wie eine Nachbarin von dem Unglück erfährt und wie sie darum betteln muss, in ihre eigene Wohnung zu kommen

"Das ist direkt nebenan passiert"

Die beiden Mädchen wollen den Tatort so schnell wie möglich hinter sich lassen. Sie machen in dem Krankenhaus ihre Ausbildung als Krankenpflegerin. Und nicht nur das: Eine von ihnen, Antonia S. (Namen geändert), hat ihre Einzimmerwohnung im Haus direkt neben Sabine R. Von der Tat selber habe sie nichts mitbekommen, sagt sie. "Ich war am Sonntagabend bei meinen Eltern. Im Radio habe ich so gegen 20 Uhr von einem Amoklauf in Lörrach gehört. Ich habe dann im Fernsehen Bilder gesehen. Ich habe meine Straße erkannt und nur gedacht: Oh je, hoffentlich war das nicht bei mir im Haus." Stundenlang verfolgt die 18-Jährige die Nachrichten, immer wieder erkundigen sich Bekannte und Freunde bei ihr. "Am späten Abend hat mir eine Freundin dann ein Bild geschickt, wo das explodierte Haus drauf war. Da war mir klar: Das ist direkt nebenan passiert."

Am nächsten Morgen wagt sich Antonia S. zum ersten Mal zu ihrer Wohnung. Ein Polizist versperrt ihr den Weg, erst durch das Bitten und Betteln von Antonia S. lässt er sich erweichen, die junge Frau darf passieren. Antonia S. hat Glück gehabt. In ihrer Wohnung wurde durch die Explosion nichts beschädigt. Nur der Fressnapf, der auf dem Käfig ihrer Hamsterdame "Lilu" stand, ist durch die Erschütterung auf den Boden gefallen. "Ich bin so erleichtert, dass bei mir im Haus keiner verletzt wurde. Aber was nebenan passiert ist, ist wirklich furchtbar. Ich bin immer noch fassungslos."

Ein Knall, dann steigen dicke Rauchschwaden auf

So wie Erna B. Sie wohnt in der Nebenstraße, kann von ihrer Einfahrt direkt auf das Krankenhaustor blicken. Die 70-Jährige ist am Sonntagabend mit ihrem Mann auf dem Weg nach Hause. Die beiden sind nur noch wenige Minuten von ihrem Haus entfernt, da hören sie einen lauten Knall und unmittelbar danach steigen dicke Rauchschwaden in den Himmel. Erna B. und ihr Mann stellen das Auto ab und laufen in Richtung Krankenhaus. "Zuerst ist mir ein Mann aufgefallen, der mit stark blutendem Hinterkopf auf der Straße vor dem Krankenhaustor stand", berichtet Erna B. „Neben ihm stand ein anderer Mann, der sich an den Rücken gefasst hat und meinte: Ich habe eine Streifschuss abgekriegt. Dann kam auch schon ein Sanitäter und hat die beiden mitgenommen."

Während den beiden Opfer der Amokläuferin Sabine R. geholfen wird, blicken Erna B. und ihr Mann in Richtung der Rauchschwaden. Sie sehen schwerbewaffnete Polizisten, die sich hinter ihre Autos ducken: "Die haben immer wieder in Richtung des brennenden Hauses gerufen: 'Komm raus da, komm raus da!'" Doch bevor Erna B und ihr Mann realisieren, was um sie herum geschieht, werden sie ihrerseits von Polizisten angebrüllt: "Weg da, das ist viel zu gefährlich. Wir haben den Täter noch nicht."

Es dauert bis zum nächsten Tag, bevor Erna B., Werner B., Antonia S. und all die anderen Anwohner erfahren, was da in ihrer Nachbarschaft wirklich passiert ist. Erna B. steht vor ihrem Haus und sieht, wie dutzende Einsatzfahrzeuge der Polizei den Tatort verlassen. In ihrem breiten Alemannisch sagt sie: "Ich bin schon gschockt si."

Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg