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Bluttat von Wien: "Kannibale von Wien" entgeht Mordanklage

Eine Leiche zum Dessert? Mit blutverschmiertem Mund war in Wien ein 19-Jähriger festgenommen worden. Neben ihm eine ausgeweidete Leiche, Zunge und Hirn hatte er bereits auf einem Teller angerichtet. Doch um einen Mordprozess kommt der Deutsche nun herum.

Ein in Österreich unter Kannibalismus-Verdacht stehender Deutscher entgeht einem Mordprozess. Der 19-Jährige, der Ende August 2007 in Wien einen 49 Jahre alten Obdachlosen erschlagen und aufgeschlitzt hatte, war zum Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig. Zu dem Schluss ist ein psychiatrischer Gutachter gekommen. Der Täter wird deshalb nicht wegen Mordes angeklagt. Allerdings muss er damit rechnen, den Rest seines Lebens in einer psychiatrischen Anstalt zu verbringen. Er müsse auch weiterhin behandelt werden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das 49-jährige Opfer war erschlagen worden.

Der 19-Jährige war Ende August in einer Notunterkunft der Stadt Wien neben der blutüberströmten Leiche eines 49-jährigen österreichischen Obdachlosen festgenommen worden. Er hatte den Bauch seines Opfers aufgeschlitzt und Teile seiner Eingeweide auf einem Teller angerichtet. Erste Berichte, wonach der Täter auch Kannibalismus beging, wurden nicht bestätigt.

Nach dem psychiatrischen Gutachten wird die Wiener Staatsanwaltschaft beantragen, den Täter in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher unterzubringen, sagte ihr Sprecher Gerhard Jarosch. Für immer. Nach Überzeugung des Gutachters leidet der 19-Jährige an einer Geisteskrankheit oder einer seelischen Störung, aufgrund derer er nicht in der Lage war, das Unrecht seiner Tat einzusehen. Der Experte geht davon aus, dass der Mann ohne entsprechende therapeutische und medikamentöse Behandlung unter dem Einfluss seiner Krankheit neuerlich ein Verbrechen begehen würde.

In Deutschland war 2006 im bekanntesten Fall jüngerer Zeit der Computerfachmann Armin M. als "Kannibale von Rotenburg" wegen Mordes und Störung der Totenruhe zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er hatte 2001 einem Bekannten aus dem Internet mit dessen Einverständnis den Penis abgeschnitten, den Mann getötet und Teile der Leiche verspeist.

Reuters/DPA / DPA / Reuters
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.