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Bochum: Fette Beute: Diebe klauen 60 Kilo Pommes und 600 Softdrinks

Das Motiv dieser Diebe muss eindeutig ein leerer Magen gewesen sein. Ansonsten lässt es sich nur schwer erklären, warum sie in einen Bochumer "Haltestellen-Imbiss" einbrachen und die halbe Speisekammer plünderten.

Ein riesiger Haufen an Pommes. In Bochum haben Einbrecher 60 Kilo aus einem Kiosk mitgehen lassen.

In Bochum haben Einbrecher 60 Kilo Pommes aus einem Imbiss geklaut

"Du bist nicht du, wenn du hungrig bist", heißt es in einer bekannten Werbung eines Schoko-Riegel-Herstellers. Ob das das Motiv der unbekannten Täter in Bochum gewesen ist, sei mal dahingestellt. Aufgrund der Beute ist es allerdings nicht ganz auszuschließen.

In der Nacht zu Montag brachen Unbekannte in einen Imbiss im Bochumer Stadtteil Langendreer ein und ließen neben der Kasse und einem herumliegenden Handy noch 60 Kilogramm Pommes Frites, 600 Dosen Softdrinks, eine Kiste Bier und einen Mini-Kühlschrank mitgehen.

Bochumer Polizei sucht nach Zeugen

Das Hunger-Problem hat der Diebstahl zunächst wahrscheinlich nicht gelöst, da die Pommes tiefgefroren und in 24 Tüten verpackt waren. Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Fahrzeuge in der Einmündung der Baroper Straße gesehen haben. Schließlich sei es laut den Ermittlern ausgeschlossen, dass die Unbekannten die schwere Beute zu Fuß transportiert haben.

Dreister geht's nicht: Dieb zersägt Baum, um Fahrrad zu klauen


rpw
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?