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Brandanschläge in Berlin: Erst Autos, jetzt Jobcenter

Offenbar haben Brandstifter in Berlin ein neues Lieblingsobjekt: Erneut war ein Jobcenter das Ziel eines Anschlags. Die Polizei vermutet die Täter in der linksextremistischen Szene.

Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit ist ein Jobcenter in Berlin das Ziel eines Anschlags geworden: Unbekannte haben am frühen Mittwochmorgen einen Brandsatz gelegt, der allerdings von selbst erloschen ist, nachdem er zwei Eingangstüren beschädigt hatte. Zudem wurde das Gebäude mit politischen Parolen besprüht. Außerdem wurden die Scheiben von 23 Bussen auf einem Abstellplatz zertrümmert sowie drei geparkte Autos beschädigt.

Die Polizei geht von Serientätern mit linksextremistischem Hintergrund aus: Bereits am Dienstag hatte es einen Brandanschlag auf ein Jobcenter in Berlin-Lichtenberg gegeben. In allen Fällen übernahm der für politische Straftaten zuständige polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen.

Die Berliner Polizei registrierte in diesem Jahr knapp 190 politisch motivierte Brandanschläge, mehr als zwei Drittel davon auf Autos.

DPA / DPA
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