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Brasilien: Bewaffneter Überfall auf Jenson Button

Beim Verlassen der Rennstrecke in Sao Paulo wäre Jenson Button beinahe Opfer eines bewaffneten Überfalls geworden. Die Verbrecher hatten bereits ihre Maschinenpistolen gezückt. Nur Dank der schnellen Reaktion seines Fahrers entkam der Formel-1-Weltmeister unverletzt.

Der amtierende Formel 1-Weltmeister Jenson Button ist beim Großen Preis von Brasilien nur knapp einem Überfall entkommen. Bewaffnete Männer versuchten das Auto des Engländers am Samstag beim Verlassen der Rennstrecke in Sao Paulo zu attackieren, teilte sein McLaren-Mercedes-Rennstall mit.

Button sollte zurück ins Hotel gefahren werden, als ihm und seinen Begleitern eine Gruppe von sechs Männern auffielen, die sich ihrem in zähem Verkehr steckenden Mercedes näherten. Plötzlich hätten diese Maschinengewehre geschwungen, sagte Button.

Button sei außer Gefahr gebracht worden, nach Angaben des Teams wurde niemand verletzt. Der 30-Jährige war auf dem Rückweg vom Qualifikationstraining. Neben ihm befanden sich sein Vater John, sein Physiotherapeut und sein Manager im Wagen.

McLaren hat Button und dessen Teamkollegen Lewis Hamilton in Brasilien mit verstärkten gepanzerten Autos, die von Polizeibeamten gefahren werden, ausgestattet. Der Fahrer habe aufs Gas getreten und die gepanzerte Limousine aus dem Stau gesteuert sagte Buttons Manager Richard Goddard, der ebenfalls in dem Wagen gesessen hatte. Dabei habe er mehrere andere Autos gerammt. "Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn der Fahrer den Wagen nicht rausbekommen hätte." Weder Button noch den anderen Insassen, darunter auch der Vater des Weltmeisters und ein Physiotherapeut, sei etwas passiert, teilte McLaren mit.

"Sao Paulos Behörden haben ebenfalls effizient agiert und werden zusätzlichen Schutz bereitstellen, um Jenson und anderes leitendes Personal von McLaren Mercedes zum Interlagos Kurs für den Großen Preis von Brasilien am Sonntag zu bringen", so das Team.

Vor dem Zwischenfall hatte Button das Qualifying für das Rennen am Sonntag absolviert und Platz elf eingefahren.