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Bratislava: Drogenabhängiger Teenie erschießt sechs Menschen und sich selbst

Ein Amokläufer hat in Bratislava sechs Menschen getötet und 14 weitere verletzt. Laut einem Zeitungsbericht handelte es sich bei dem Täter um einen 15-jährigen Drogenabhängigen, der sich anschließend selbst erschoss.

Ein Amokläufer hat in Bratislava sechs Menschen getötet und 14 weitere verletzt. Der Mann habe kurz nach zehn Uhr im Stadtteil Devinska Nova Ves im Nordwesten der slowakischen Hauptstadt mitten auf der Straße das Feuer eröffnet, berichteten die Rettungskräfte. Laut einem Zeitungsbericht handelte es sich bei dem Täter um einen 15-jährigen Drogenabhängigen, der sich anschließend selbst erschoss.

"Zwanzig Menschen wurden verletzt, sechs von ihnen starben", sagte eine Sprecherin der Rettungskräfte. Unter den Verletzten sei auch ein dreijähriges Kind, das aber nicht in Lebensgefahr schwebe.

Augenzeugen berichteten im Fernsehen, dass der Amoklauf auf einer belebten Straße in der Nähe eines Kindergartens und eines Supermarktes erfolgte. Die Tageszeitung "SME" berichtete auf ihrer Internetseite, der Täter sei ein 15-jähriger Drogensüchtiger. Er habe sich anschließend selbst getötet.

Über die möglichen Hintergründe der Tat wurde zunächst nichts bekannt. Die Polizei verweigerte zunächst jede Auskunft und verwies auf die laufenden Ermittlungen.

AFP / AFP
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?