HOME

Braunschweig: 75-Jähriger ersticht Frau auf offener Straße

Es geschah nach einem gemeinsamen Kneipenabend: Als seine Frau mit einem Bekannten in ein Taxi steigen wollte, attackierte ein 75-Jähriger die beiden mit einem Fleischermesser - und tötete die Frau.

Mit einem Fleischermesser hat in Braunschweig ein 75-Jähriger seine Ehefrau auf offener Straße erstochen. Einen 56 Jahre alten Begleiter verletzte er lebensgefährlich, teilte die Polizei am Freitag mit.

Nach seiner Festnahme gestand der Verdächtige die Tat, äußerte sich aber nicht zum Motiv. Er sollte noch an diesem Freitag vor einen Haftrichter kommen.

Messerattacke nach Kneipenabend

Der Beschuldigte hatte nach ersten Erkenntnissen der Ermittler am Donnerstagabend mit der 57-Jährigen und einem Bekannten in einer Kneipe gesessen. Als diese beiden in ein Taxi steigen wollten, folgte ihnen der Mann. Er zückte ein Fleischermesser mit einer 20 Zentimeter langen Klinge und stach auf beide ein.

Die Frau starb an ihren schweren Verletzungen. Rechtsmediziner untersuchen die Leiche. Der Begleiter der Frau schwebte nach der Messerattacke in Lebensgefahr und musste schon zweimal notoperiert werden.

dho/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?