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Bluttat im Supermarkt Schüsse in Bremen - Opfer gestorben, Täter auf der Flucht

Beamte der Spurensicherung nach der Tat vor dem Rewe-Supermarkt in Bremen
Beamte der Spurensicherung nach der Tat vor dem Rewe-Supermarkt in Bremen
© Carmen Jaspersen/DPA
Nach den tödlichen Schüssen auf einen Mann vor einem Supermarkt in Bremen fahndet die Polizei nach dem unbekannten Schützen. Der Hintergrund für die Tat ist zwar noch unklar, die Ermittler schließen einen Terrorakt jedoch aus.

Nachdem in einem Supermarkt in Bremen am Morgen mehrere Schüsse gefallen sind, ist der angeschossene Mann gestorben. Das bestätigte die Bremer Polizei dem stern. Es soll sich um einen 25-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen handeln.

Auch zu den Hintergründen der Tat im Stadtteil Gröpelingen haben die Ermittler nach eigener Aussage noch keine Informationen. Unter anderem die Bremer Ausgabe der "Bild"-Zeitung berichtete unter Berufung auf Augenzeugen von einem vorausgegangen Streit zwischen zwei Männern im Eingangsbereich des Rewe-Marktes. Inzwischen hat die Polizei Erkenntnisse, dass der Täter und sein Opfer gekannt haben.

Schütze von Bremen ist auf der Flucht vor der Polizei

Der Schütze sei auf der Flucht, Hinweise auf eine Gefährdung der Bevölkerung liegen den Angaben zufolge jedoch nicht vor. Die Ermittler gehen derzeit weder von einem Amoklauf noch von einer terroristisch motivierten Tat aus, sagte eine Sprecherin.
Die Bremer Polizei sucht mit einem Großaufgebot nach dem Flüchtigen, auch Spezialkräfte sind im Einsatz. Eine Täterbeschreibung haben die Ermittler noch nicht veröffentlicht. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Der Supermarkt sei vorübergehend geschlossen worden, sagte ein Polizeisprecher dem Fernsehsender N24. Kunden und Mitarbeiter würden demnach betreut.

Der Stadtteil Gröpelingen im Nordwesten der Hansestadt gilt als sozialer Brennpunkt, der Supermarkt liegt an einem Wohngebiet.

mit Material von AFP und DPA

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