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Brutale Attacke in Berliner U-Bahn: Jetzt spricht das Opfer

Die Brutalität schockiert ganz Deutschland und das Opfer ist schwer gezeichnet von der Attacke in der Berliner U-Bahn. Nun hat sich der 29-Jährige in einem Interview geäußert - und bedankt sich bei seinem Lebensretter, einem mutigen Touristen aus Bayern.

Sein Gesicht ist gezeichnet von der brutalen Tat: Eine tiefe Wunde zieht sich über seine Wange, die Augen sind noch geschwollen, er ist grün und blau geschlagen. Geprelltes Jochbein, Nasenscheidewand gerissen, Schädel-Hirn-Trauma dritten Grades, so lautet die Diagnose der Ärzte. Markus P., der Gas- und Wasserinstallateur aus Berlin, der am Ostersamstag von eínem 18-jährigen in der U-Bahnstation Friedrichstraße brutal zusammengetreten wurde, hatte noch mal Glück im Unglück: "Die Ärztin sagte, wenn er nicht auf dem Gesicht gelegen hätte, wären die Verletzungen noch schlimmer gewesen", verriet die Mutter des 29-Jährigen dem Berliner Kurier.

"Ich kann mich selbst an nichts erinnern", sagte P, der am Ostermontag aus dem Krankenhaus entlassen wurde, der Zeitung. "Nur daran, dass ich im Krankenhaus wach wurde und nicht mehr wusste warum." Das Video der Überwachungskamera, in dem zu sehen ist, wie er am Boden liegend mit Schlägen und Tritten traktiert wird und das ganz Deutschland schockierte, hat er sich nur ein einziges Mal angeschaut: "Ein zweites Mal konnte ich mir das nicht ansehen", so P.

"Er hat mir das Leben gerettet"

Dankbar ist er Georg B., dem Touristen aus Ederheim im bayrischen Donau-Ries-Kreis. Im Überwachungsvideo ist zu sehen, wie der 21-Jährige Berlin-Besucher versuchte, bei der brutalen Attacke zu schlichten und den Täter immer wieder zurückhielt. "Er hat mir das Leben gerettet", sagt P. über seinen Schutzengel. Der gab sich gegenüber der Berliner Zeitung bescheiden: "Ich hoffe, die Leute da draußen zu erreichen, die einfach wegschauen. Ein Leben retten kann einfach sein, wenn man hilft."

Die Täter, die sich am Ostersonntag selbst gestellt hatten, sind inzwischen wieder auf freien Fuß. Zwar wurden gegen den Haupttäter Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gestellt, gegen Auflagen habe er jedoch Haftverschonung bis zum Prozess erhalten. Dreimal in der Woche müsse es sich jetzt bei der zuständigen Polizeiwache in Reinickendorf melden, betonte eine Polizeisprecherin. Der Komplize des 18-Jährigen wurde nach den Vernehmungen entlassen. Er muss sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Wenig Verständnis für die Freilassung der Täter

Die Mutter des Opfers zeigte am Montag wenig Verständnis für die Entscheidung, die beiden Männer frei zu lassen. "Wie kann es sein, dass solche Täter wieder n nach Hause dürfen, ein Steuersünder dagegen eingesperrt wird", sagte sie dem Berliner Kurier.

Der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft begründete die Haftverschonung damit, dass keine Fluchtgefahr bestehe. Der junge Mann lebe noch bei den Eltern. "Wir gehen davon aus, dass er sich dem Verfahren stellt und sich an die Auflagen hält." Bis zu der brutalen Attacke war der Schüler bisher nicht bei der Polizei aufgefallen.

be/DPA / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.