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Brutale Erziehungsmethode Mutter lässt ihren Sohn entführen, weil er "zu nett" war


Weil er "zu nett" zu Fremden war, griff eine Mutter in den USA zu einer fraglichen Erziehungsmethode. Sie ließ ihren Sohn entführen und verängstigen. Doch die brutale Methode hat ein Nachspiel.

Auf dem Heimweg von der Schule wird ein Kind in der Kleinstadt Troy im US-Bundesstaat Missouri in ein Auto gelockt. Als es auf dem Rücksitz Platz genommen hat, fährt der fremde Mann am Steuer los. Und die Odyssee für den Sechsjährigen beginnt. Mit Sätzen wie "du wirst deine Mutter nie wieder sehen" und "ich nagele dich an die Wand eines Schuppens", jagt der Fahrer dem Kleinen Todesangst ein. Völlig traumatisiert dreht das Kind durch und weint. Das Unfassbare: Dahinter steckte die Mutter des Jungen.

Wie der US-Sender "KSDK" in Saint Louis berichtet, habe Elizabeth Hupp ihrem Sohn eine Lektion erteilen wollen. Er sei "zu nett" zu Fremden gewesen. Mit der vorgetäuschten Entführung wollte sie ihm zeigen, dass er nicht in das Auto von Unbekannten steigen dürfe. Bei ihrer fragwürdigen Erziehungsmethode ging die Mutter denkbar brutal vor.

Wie die örtliche Polizei berichtet, wurden dem Sechsjährigen nach der Irrfahrt die Augen verbunden um ihm eine echte Entführung vorzutäuschen. Zuhause zog eine Tante ihm die Hosen aus und drohte ihm, er werde in die Sexsklaverei verkauft werden. Danach sei er für mehrere Stunden alleine im Keller gelassen worden. Erst dann hätten Mutter, Tante und Großmutter den Kleinen aufgeklärt.

Die vorgetäuschte Entführung hat für Elizabeth Hupp und ihre Mittäter allerdings Konsequenzen. Nachdem der Junge in der Schule den Vorfall erzählte, alarmierten Lehrer das Jugendamt. Mitarbeiter erstatteten daraufhin Anzeige. Sowohl Mutter, als auch Großmutter, Tante und der Autofahrer müssen sich nun wegen Entführung, Misshandlung und Vernachlässigung des Kindes verantworten.

Der Junge lebt inzwischen bei einem anderen Familienmitglied.

mai

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