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Nach Party vermisst: Teenager liegt tot in Hotel-Gefrierschrank

In den USA verschwindet eine 19-Jährige nach einer Party in einem Hotel. Am nächsten Morgen findet man ihre Leiche in einem begehbaren Tiefkühlschrank. Die Polizei geht von einem Unfall aus.

Polizisten in den USA als Symbolfoto

Elf Stunden lang dauerte die Suche nach der 19-Jährigen (Symbolfoto)

Die Suche nach Kenneka Jenkins aus Chicago im US-Bundesstaat Illinois dauerte mehrere Stunden. Die 19-Jährige war am Freitagabend auf einer Party im Crowne Plaza Chicago O'Hare Hotel. Erst einen Tag später wurde der Teenager gefunden. Tot - in einem begehbaren Tiefkühlschrank.

Wie der "Chicago Tribune" berichtet, alarmieren Freunde von Jenkins deren Mutter am Samstagmorgen gegen 4 Uhr. Ihre Tochter sei spurlos von der Party im neunten Stock des Hotels verschwunden. Lediglich Handy und Autoschlüssel hatte sie zurückgelassen. Den letzten Kontakt hatte sie mit ihrer Schwester gegen 1.30 Uhr nachts.

Sofort macht sich ihre auf den Weg ins Hotel, bittet dort das Personal, Aufnahmen aus der Überwachungskamera zu überprüfen. Doch die Angestellten weigern sich, erklären ihr, sie bräuchte dazu eine Vermisstenanzeige. Die Mutter ruft die Polizei, doch die Beamten erklären ihr, sie müsse noch einige Stunden warten, ehe sie eine Vermisstenanzeige aufgeben kann. Erst gegen Mittag wird der Teenager offiziell als vermisst gemeldet. Im Hotel beginnt die Suche. Videoaufnahmen zeigen die junge Frau um 3 Uhr morgens schwankend in der Nähe des Empfangs.

Polizei geht von einem Unfall aus

Elf Stunden lang dauert die Suche nach der 19-Jährigen. Um kurz nach 1 Uhr am frühen Sonntagmorgen findet man schließlich ihre Leiche in einem begehbaren Tiefkühlschrank des Hotels. Die Polizei vermutet, dass die junge Frau im Alkoholrausch selbst dort hinein lief, aber die schwere Tür von innen nicht mehr aufbekam.

Ihre Mutter jedoch glaubt nicht an diese These. "Wenn sie betrunken gewesen wäre, hätte sie doch Schwierigkeiten gehabt, die schwere Tür überhaupt zu öffnen. Das waren doppelte Stahltüren, die konnte sie nicht einfach so aufdrücken. Sie hätte gemerkt, dass es sich nicht um Fahrstuhl- oder Eingangstüren handelt." Ein Ergebnis der Obduktion steht noch aus. 

jek
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