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Chinesische Studentin: Wurden die Ermittlungen im Mordfall Yangjie L. manipuliert?

Die Eltern des Tatverdächtigen im Mordfall Yangjie L. arbeiten beide bei der Polizei. Nun wurden Vorwürfe laut, sie könnten Hinweise auf ihren Sohn vertuscht haben. Beide weisen die Anschuldigungen zurück.

Kriminaltechniker am Fundort der Leiche von Yangjie L. in Dessau

Kriminaltechniker am Fundort der Leiche von Yangjie L. in Dessau

Die Ermittlungen zum Tod der chinesischen Studentin Yangjie L. in Dessau-Roßlau stehen unter Manipulationsverdacht. Die Eltern des Tatverdächtigen arbeiten beide bei der Polizei. Wie die "Bild" berichtet, hatte sich die rechtspolitische Sprecherin der Linken, Eva von Angern, zu Wort gemeldet. "Die Ermittlungen werfen Fragen auf, die unbedingt einer Klärung bedürfen", wird die Landespolitikerin zitiert. "Es gibt Indizien, die auf Desorganisation, zahlreiche Pannen, Behinderungen und mögliche Manipulationen bei der geleisteten Ermittlungsarbeit hinweisen."

Die Eltern weisen jedoch alle Vorwürfe zu Vertuschungen zurück: "Ich hatte weder zu den Akten, noch zu den Asservaten und Spuren Zugang", sagte die Mutter Ramona S. in einem Interview der "Mitteldeutschen Zeitung".

Der Stiefvater des 20-jährigen Verdächtigen sagte zum Vorwurf, bei einem Umzug des Sohnes kurz nach der Tat Beweise beiseite geschafft zu haben: "Ich war nicht in der Wohnung." Er habe für den Umzug lediglich mit einem Anhänger Möbel zu der neuen Wohnung gebracht.

Vater des Tatverdächtigen leitet das Polizeirevier

Mit "keiner Silbe" habe Ramona S. ihren Sohn und seine ebenfalls tatverdächtige Verlobte bis zu ihrer Verhaftung verdächtigt. Ihr Mann Jörg S. ist ebenfalls Polizist und leitet sogar das Polizeirevier in Dessau. Ramona S. räumt zwar unter anderem ein, dass sie bei den Ermittlungen mitgeholfen hat und vom Leiter der Mordkommission über eine Vorladung ihres Sohnes informiert wurde. Sie habe aber nur bei der Befragung von Zeugen geholfen. "Ich hatte weder zu den Akten, noch zu den Asservaten und Spuren Zugang", sagte die Mutter dem Blatt.

Die 25 Jahre alte Chinesin Yangjie L. war am 11. Mai nicht mehr von Joggen zurückgekommen. Wenig später wurde ihre Leiche entdeckt. Der 20-Jährige und dessen gleichaltrige Lebensgefährtin sitzen wegen des Verdachts eines Sexualmordes in Untersuchungshaft. Die Tat soll sich in einer leerstehenden Wohnung des Gebäudes ereignet haben, in dem das Pärchen bis zu seinem Auszug wohnte.

Das Innenministerium hatte verfügt, dass nicht mehr die Dessauer Polizei, bei der die Eltern arbeiten, sondern die Direktion in Halle den Fall federführend bearbeitet. Sachsen-Anhalts Generalstaatsanwalt Jürgen Konrad will zudem am Montag entscheiden, ob auch eine andere Anklagebehörde zuständig werden soll.

jen / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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