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Coesfeld: Drei Menschen sterben auf Campingplatz

Grausiger Fund: Auf einem Campingplatz in Coesfeld sind ein Ehepaar und seine erwachsene Tochter getötet worden. Das Kind der Frau und des tatverdächtigen Ex-Freundes war bei der Tat offenbar dabei.

Ein Ehepaar und seine erwachsene Tochter sind am frühen Sonntagmorgen auf einem Campingplatz im münsterländischen Coesfeld ermordet worden. Als Tatverdächtiger sei der 33 Jahre alte Ex-Freund der Tochter und Vater des gemeinsamen Kindes festgenommen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. In seinem Auto fanden die Ermittler mehrere blutbeschmierte Messer und ein Samuraischwert. Hintergrund der Tat sei vermutlich ein Streit um Unterhalt.

Der Verdächtige hatte nach bisherigen Erkenntnissen in einem Holzhaus auf dem Campingplatz mehrfach auf seine Opfer eingestochen. Die Frauen im Alter von 29 und 53 Jahren sowie der 55-jährige Mann wiesen nach Polizeiangaben "unzählige Stich- und Schnittverletzungen" auf. Die zehn Monate alte Tochter der 29-Jährigen und des Verdächtigen befand sich während der Tat ebenfalls im Haus. Sie blieb aber unverletzt und sei nur vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden.

Der Verdächtige schweigt bisher zu den Vorwürfen und soll am Montag dem Haftrichter vorgeführt werden. Gegen drei Uhr am Sonntagmorgen war ein Notruf bei der Polizei eingegangen. Als die Beamten auf dem Campingplatz eintrafen, fanden sie in einem Holzhaus die Leichen. Der Campingplatz wird überwiegend von Dauercampern benutzt. Viele haben sich hier ein Holzhaus gebaut oder einen Wohnwagen hingestellt mit einem Vor- oder Überbau aus Holz.

DPA/AP / AP / DPA
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?