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Wenig Einsicht Däne wird dreimal am selben Tag verhaftet – wegen absurdester Taten

Wenig Einsicht: Gleich dreimal musste sich die Polizei mit dem Täter befassen
Gleich dreimal musste sich die Polizei mit dem Täter befassen
© DROFITSCH/EIBNER/ / Picture Alliance
Wenn man verhaftet wird, ist das für einen Normalbürger ein ziemlich einschneidendes Erlebnis. Ein 28-jähriger Däne ließ sich davon weniger beeindrucken. Und machte selbst nach der zweiten Verhaftung am selben Tag einfach weiter. 

Es gibt Tage, da läuft alles nicht so richtig rund. Doch während das bei den meisten Menschen eher bedeutet, dass die Kaffeetasse einmal zu viel umkippt und man sich den Kopf an der Lampe stößt, hat ein junger Mann in Dänemark die Latte etwas höher gelegt. Er wurde am Montag an einem einzigen Tag gleich dreimal verhaftet.

Los ging es schon um 1.55 Uhr. Bei einer Routine-Kontrolle nahm die Polizei den Mann fest, weil er von einem Gerichtsvollzieher per Haftbefehl gesucht wurde, berichtet die Lokalzeitung "Ekstrabladet". Nachdem er um 9.35 Uhr dem Richter vorgeführt worden war, durfte er zunächst wieder in die Freiheit entlassen werden.

Kein Ende in Sicht

Doch die hielt nicht lange. Gegen 11 Uhr betrat der Mann einen kleinen Supermarkt der Kette 7eleven im Bahnhof Nykøbing Falster. Dort stopfte er sich gleich mehrere nicht näher genannte Produkte in seinen Rucksack. Und verduftete ohne zu bezahlen. Doch besonders gut geplant hatte er seine Tat nicht. Erst kurz darauf fiel ihm offenbar ein, dass er sein Smartphone in dem Laden vergessen hatte - er hatte es am Kabel aufgeladen. Als er es holen wollte, wurde er im Laden aber bereits von der Polizei erwartet. Und die Handschellen klickten zum zweiten Mal.

Selbst die meisten Kriminellen hätten danach den Rest des Tages die Füße wohl etwas stiller gehalten. Doch dieser junge Mann ließ sich offenbar nicht beirren - und setzte sogar noch einen drauf.

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Um 16.18 Uhr erhielt die Polizei einen Bericht, dass jemand auf einem Moped über einen Badesteg im 20 Kilometer entfernten Stubbekøbing gebrettert sei. Der Täter habe eine Axt dabei, die er auch einigen Jugendlichen gezeigt haben solle, hieß es in der Anzeige. Als die Polizei ankam, traf sie erneut auf den 28-Jährigen. Und der hatte tatsächlich eine Axt in seinem Rucksack. Nachdem die Polizei eine Anzeige wegen Waffenbesitzes aufgenommen und die Axt beschlagnahmt hatte, wurde er erneut laufen gelassen. Und schaffte es bis zum Abend ohne weitere Anzeigen.

Quelle: Ekstrabladet

mma

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