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Detroit: 19-Jährige sucht Hilfe - und wird erschossen

Die genauen Tatumstände sind noch völlig unklar: In einem Detroiter Vorort wollte eine 19-Jährige nach einem nächtlichen Autounfall offenbar in einem Haus um Hilfe bitten. Wenig später war sie tot.

Von Marc Drewello

Für Renisha McBrides Tante ist der Fall klar: Ihre Nichte wollte in einem Haus im Detroiter Vorort Dearborn Heights um Hilfe bitten - und wurde wegen ihrer Hautfarbe erschossen, sagt Bernita Spinks. Doch der tatsächliche Hintergrund der Tat, die seit dem vergangenen Wochenende die 60.000-Einwohner-Stadt im Südosten des US-Bundesstaates Michigan erschüttert, liegt noch im Dunkeln.

McBride war US-Medienberichten zufolge am frühen Samstagmorgen in einem weißen Ford Taurus in Dearborn Heights unterwegs. Nach einem Unfall habe die 19-Jährige gegen 2.30 Uhr an die Tür eines nahe gelegenen Hauses geklopft, weil sie dort offenbar auf Hilfe gehofft habe. Der Akku ihres Mobiltelefons sei nach Angaben von Familienangehörigen leer gewesen. Was dann genau geschah ist unklar. Sicher ist: Statt Hilfe fand Renisha McBride auf der Veranda des Hauses den Tod.

Das örtliche Police Department teilte am Mittwoch mit, eine Autopsie der Leiche habe bestätigt, dass McBride gegen 2.30 Uhr von einem Bewohner des Hauses mit einem Kopfschuss getötet wurde. Bernita Spinks sagte der Zeitung Detroit News, der Schuss habe ihre Nichte im Hinterkopf getroffen, als sie die Veranda verlassen wollte.

Die Ermittler hätten den mutmaßlichen Schützen identifiziert und am Mittwoch einen Haftbefehl beantragt, #link;http://www.theatlanticwire.com/national/2013/11/detroit-woman-killed-while-trying-find-help/71344/; berichtet "The Atlantic Wire"#. Der zuständige Staatsanwalt habe den Antrag jedoch zurückgeschickt und zunächst weitere polizeiliche Untersuchungen verlangt.

"Er hat ihr in den Kopf geschossen ... weshalb?"

Die Polizei geht laut US-Medien davon aus, dass die junge Frau möglicherweise für einen Eindringling gehalten und in einem Akt der Selbstverteidigung erschossen worden sei. In Michigan gilt eine Rechtsprechung, die dem sogenannten "Stand Your Ground"-Gesetz in Florida ähnelt. Es erlaubt Bürgern, die sich bedroht fühlen, tödliche Gewalt anzuwenden, um sich zu schützen, selbst wenn der vermeintliche Angreifer zu fliehen versucht. Das Gesetz hatte zuletzt im Fall des #link;http://www.stern.de/politik/ausland/demonstrationen-fuer-trayvon-martin-us-buerger-fordern-neuen-prozess-gegen-todesschuetzen-2040891.html; in Florida erschossenen Teenagers Trayvon Martin# für Diskussionen gesorgt.

Das Viertel von Dearborn Heights, in dem Renisha McBrides starb - eine vornehmlich "weiße" Gegend - liegt knapp 20 Kilometer westlich von Detroit - einer vornehmlich "schwarzen" Stadt. McBrides Tante sagt, ihre Nichte sei einer rassistisch motivierten Tat zum Opfer gefallen. "Er hat ihr in den Kopf geschossen ... weshalb? Weil sie an seine Tür geklopft hat", zitiert die Detroit News Bernita Spinks. "Wenn er Angst hatte oder sich bedroht fühlte, hätte er die Polizei rufen sollen."

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(