HOME

Diamantenraub am Brüsseler Flughafen: Der 50-Millionen-Dollar-Coup

Der Raub dauert nur fünf Minuten: Ein Auto mit Blaulicht rast durch einen Sicherheitszaun am Brüsseler Flughafen, acht Bewaffnete stürmen auf ein Flugzeug zu. Sie erbeuten 120 Päckchen mit Diamanten.

Bei einem spektakulären Coup haben Unbekannte am Brüsseler Flughafen Diamanten im Millionenwert geraubt. Ihre Beute wird auf rund 50 Millionen Dollar geschätzt, berichten Medien. Das sind umgerechnet 37,4 Millionen Euro.

Die acht schwer bewaffneten Männer durchbrachen mit zwei Autos den Sicherheitszaun und raubten die Edelsteine. Diese wurden gerade aus einem Werttransporter der Firma Brink's Diamond & Jewelry Services in eine Fokker-Maschine der Helvetic Airways umgeladen, die den Flug im Auftrag von Swiss International Air Lines durchführte. "Es gab keine Schießerei, und niemand wurde verletzt", teilte der Flughafen am Dienstag in einer Stellungnahme mit. "Dies hat nur wenige Minuten gedauert." Die Passagiere in der Linienmaschine bekamen nach Angaben der Staatsanwaltschaft von dem Blitzüberfall nichts mit.

Nach Ansicht Staatsanwaltschaft sind die Räuber Profis. Sie hätten sich als Polizisten ausgegeben und seien in schwarzen Limousinen mit Blaulicht auf das Flughafengelände gefahren, teilte die Behörde auf einer Pressekonferenz in Brüssel mit. "Das war eine genau vorbereitete Tat", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. "Das waren professionelle Täter." Die Männer seien vermummt und mit Maschinengewehren bewaffnet gewesen.

120 Päckchen mit Edelsteinen

Die Staatsanwaltschaft sprach von 120 Päckchen mit Diamanten, wollte sich allerdings noch nicht zu dem Wert äußern. Die Fahndung nach den Tätern laufe auf Hochtouren. Über deren Identität sei bislang nichts bekannt. Lediglich fünf Minuten hätten die Täter für den Überfall gebraucht. Auf dem Airport hätten sie sich nur insgesamt elf Minuten aufgehalten, sagte ein Flughafensprecher.

Der Coup ereignete sich am Montagabend um 19.47 Uhr. Die Maschine, in die die Edelsteine verladen werden sollte, habe das Ziel Zürich gehabt. Nach dem Überfall verschwanden die Täter unerkannt in der Dunkelheit. Bei den Edelsteinen soll es sich um Rohdiamanten handeln. Zudem sollen die Täter auch Gold erbeutet haben, berichten örtliche Medien. Eines der Fahrzeuge der Täter sei später ausgebrannt in der Nähe des Flughafens entdeckt worden, berichtete die Polizei.

Diamanten stammen aus Antwerpen

Die Edelsteine stammen aus der flämischen Hafenstadt Antwerpen, dem Zentrum des weltweiten Diamantenhandels. Über den Adressaten war zunächst nichts bekannt. Der Handel in Antwerpen ist immer wieder das Ziel von Kriminellen. In der nordbelgischen Stadt - etwa 40 Kilometer von Antwerpen entfernt - gibt es rund 4500 Edelsteinhändler, seit rund 500 Jahren wird dort mit Diamanten gehandelt.

Eine Sprecherin des World Diamond Centre in Antwerpen sagte laut flämischer Zeitung "De Morgen" dem Radiosender Radio 1: "Es geht um einen gigantischen Betrag." Die Sprecherin nannte die Summe von 50 Millionen Dollar. Es sei einer der größten Diamanten-Raubzüge in der Geschichte.

Bei den Ermittlungen dürfte auch die Sicherheitslage auf dem Brüsseler Flughafen eine Rolle spielen. "Es ist beunruhigend, dass so etwas auf dem Flughafen passieren kann", kritisierte die Sprecherin des Diamond Centre. Demnach werden täglich Diamanten im Wert von 200 Millionen Dollar nach oder aus Antwerpen transportiert. Der Zeitung "Het Laatste Nieuws" zufolge gehen die Ermittler davon aus, dass die Täter Komplizen am Flughafen hatten.

Der Flugverkehr wurde nach Angaben des Flughafens durch den Überfall nicht gestört. Dem flämischen Radio RTBF zufolge wird noch nach einem zweiten Fluchtauto gefahndet.

Das Transportunternehmen Brink's Diamond & Jewelry Services ist ein global operierender Sicherheitsdienstleister aus den USA. Auf der Internetseite seiner deutschen Tochter wirbt das Unternehmen mit dem Slogan: "Denn seit 1859 hat keiner unserer Kunden auch nur einen uns anvertrauten Cent verloren."

anb/kng/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(