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Dieb hilft Polizei: Vorbildlicher Einbrecher führt Buch über seine Taten

Da kann sich die Polizei ausnahmsweise beim Täter bedanken: Ein Einbrecher aus Thüringen hat fein säuberlich die eigenen Diebstähle dokumentiert - und den Behörden damit die Arbeit erleichtert.

Wer stehlen will, muss schlau sein - und sollte Beweise vernichten, statt selbst welche zu schaffen.

Wer stehlen will, muss schlau sein - und sollte Beweise vernichten, statt selbst welche zu schaffen.

Die dämlichsten Patzer von Straftätern bringen es immer wieder zu großer Beliebtheit. So manch einen Einbrecher überkam in fremden Küchen ein Hüngerchen, und der ein oder andere Bankraub scheiterte schlicht daran, dass die Täter eine Tür drückten statt zogen. Eines haben die Pannen aber gemeinsam: Sie machen der Polizei die Arbeit schön einfach.

Nun hat sich auch ein junger Dieb aus Thüringen in die illustre Liste eingereiht. Mit vorbildlicher Buchführung ersparte der 22-Jährige den Behörden wohl eine Menge Zeit. Wie ein Polizeisprecher in Suhl mitteilte, hatte eine Frau den Täter beim Einbruch in ihre Garage ertappt. Die Beamten stellten ihn kurze Zeit später am Bahnhof - und fanden in seinem Gepäck nicht nur Werkzeug und Diebesgut, sondern auch ein penibel geführtes Notizbuch. Darin hatte der Täter die Diebstähle der vergangenen Wochen dokumentiert: Datum, Ort und Wert der Beute. Die Beamten haben nun mit Hilfe der Liste Ermittlungen aufgenommen. Der junge Mann kam in Polizeigewahrsam.

car/DPA / DPA
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