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"Großer Ermittlungserfolg": Rätsel um Diebstahl von 2,3 Millionen Euro aus Geldtransporter offenbar gelöst

2,3 Millionen Euro fehlten im Geldtransporter: Im Januar warf das diebische Meisterstück in Schleswig-Holstein viele Fragen auf. Doch die Ermittlungsarbeit bringt Erfolge. Die Polizei hat einen Mann verhaftet, der von Anfang an als verdächtig galt.

Geldtransporter der Firma Prosegur

Der Fahrer des Geldtransporters stand von Anfang an unter Verdacht (Symbolbild)

DPA

Auf dem Weg von Hamburg nach Kiel sind im Januar rund 2,3 Millionen Euro aus einem verschwunden. Nun scheint das Rätsel, wo sich das Geld befindet und wie es überhaupt abhanden kommen konnte, geklärt. Am Mittwoch beschlagnahmten Polizei und Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben den größten Teil des verschwundenen Geldes. Der Fahrer des Transporters sowie ein zweiter Mann wurden zugleich festgenommen.

Wie die Beamten in Neumünster mitteilten, galt der Fahrer des fraglichen Geldtransporters von Anfang an als verdächtig. Im Zuge umfangreicher Ermittlungen fanden sie heraus, dass die Beute in mehrere Autos versteckt worden war. Sie beantragten Durchsuchungsbeschlüsse für insgesamt acht Fahrzeuge und ließen sie dann in einer Kontrollanlage des Zolls röntgen.

Ermittlungen dauern an

Dabei entdeckten sie mehr als zwei Millionen Euro. Parallel nahmen sie die beiden Männer im Alter von 40 und 47 Jahren fest. Bei einem handelte es sich demnach um den Fahrer, zu dem anderen machten die Ermittler keine näheren Angaben. Sie sprachen von einem "großen Ermittlungserfolg". Zugleich gehe ihre "akribische Ermittlungsarbeit" weiter, betonten sie.

Das Verschwinden der Millionensumme während der Fahrt des Geldtransporters eines Sicherheitsunternehmens im Januar hatte für großes Aufsehen gesorgt. Erst beim Entladen wurde das Fehlen der Geldkassetten bemerkt. Die Hintergründe waren zunächst unklar.

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fri / AFP