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Dioxin in Lebensmitteln Aigner fordert harte Gangart gegen Futtermittel-Panscher

Bundesverbraucherminsterin Ilse Aigner (CDU) sieht bei der Aufklärung des Dioxin-Skandals vor allem die Länder in der Pflicht. Von der Justiz erwartet die Ministerin eine harte Gangart gegen die Verantwortlichen für Panscherei mit Futtermitteln.

Bei der Aufklärung des Dioxin-Skandals sieht Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) vor allem die Bundesländer in der Pflicht. "Die Länder sind hier in der Pflicht zur Aufklärung und weiter mit Hochdruck an der Arbeit", sagte Aigner der "Passauer Neuen Presse" (Freitagsausgabe). Belastete Produkte aus gesperrten Höfen müssten "sofort und unverzüglich vom Markt genommen werden". Lebensmittel von vorsorglich gesperrten Betrieben dürften nur dann wieder in den Handel, wenn diese Betriebe nach Abschluss aller Untersuchungen von den zuständigen Behörden vor Ort freigegeben worden seien.

"Die bisher ermittelten Dioxingehalte für Eier und Fleisch liegen bei einigen Proben zwar über dem Grenzwert, stellen aber nach Einschätzung unabhängiger Experten keine unmittelbare gesundheitliche Beeinträchtigung für Verbraucher dar", sagte Aigner weiter.

Von der Justiz erwartet die Ministerin eine harte Gangart gegen die Verantwortlichen für Panscherei mit Futtermitteln. Den "Ruhr Nachrichten " (Freitagsausgabe) sagte sie: "Wer skrupellos Futtermittel panscht und mit der Gesundheit der Menschen spielt, muss die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen." Natürlich müsse die Justiz den Strafrahmen auch ausschöpfen.

AFP AFP

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