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Doppelmord in Russland: Sie wollten nur feiern gehen - und wurden am Ende an die Hunde verfüttert

Grausamer Doppelmord in Russland: Zwei junge Frauen wollten sich nur einen schönen Abend machen. Dann gingen sie mit dem falschen Mann nach Hause - und erlebten den Morgen nicht mehr.

Die Silhouetten tanzender Frauen setzen sich im Gegenlicht eines Nachtclubs ab

Die beiden jungen Frauen wollten nur Feiern. (Symbolbild)

Es sind Aufnahmen, die schaudern lassen: Zwei junge Frauen Ende zwanzig und ein bulliger Mann verlassen gemeinsam einen Nachtclub in der russischen Stadt Wolschski. Alle sehen entspannt aus, der Mann mit dem geschorenen Kopf hat lässig eine Zigarette im Mundwinkel, in der Hand trägt er eine Weinflasche. Was die beiden Frauen nicht wissen: Die Aufnahmen der Sicherheitskamera vom 13. Oktober sind die letzten Bilder, auf denen sie lebend zu sehen sind.

Denn Alexander M. ist kein Mann, mit dem man nach Hause gehen sollte. Erst im Mai diesen Jahres wurde er aus dem Gefängnis entlassen. Elf Jahre hatte er wegen Vergewaltigung und Raub abgesessen. Daria L., 29, and Olga S., 28, wissen davon vermutlich nichts, als sie ihn in seine Mietwohnung begleiten. Die Entscheidung dürfte sie das Leben gekostet haben.

Der Täter führte zu den Leichen

Als sie zwei Wochen nach ihrem Verschwinden in einem nahegelegenen Wald gefunden werden, sind sie grausam verstümmelt. Eine der Frauen soll in über zwanzig Teile geschnitten worden sein, der anderen fehlten die Beine, bestätigte die Polizei gegenüber russischen Medien. Zum Fundort hatte sie der Mörder geführt. Alexander M. hat die Taten gestanden.

Was genau in der Wohnung passierte, ist trotzdem unklar. Die Polizei gibt an, dass M. den genauen Ablauf der grausamen Tat für sich behält. Als sicher gilt, dass er die Frauen erstach und ihre Körper in der Badewanne zerteilte. Wie es dazu kam, verschweigt er aber. Weitere Details zum Tathergang gibt die Polizei offiziell noch nicht bekannt.


Grausige Morddetails

Lokalen Medien wollen aus Ermittlerkreise allerdings weitere, grausige Details erfahren haben. Die Frauen, die beide einen Partner hatten, hätten sich demnach vermutlich geweigert, mit ihrem Mörder Sex zu haben. Die Polizei ermittle auch wegen Vergewaltigung. Zudem soll der Täter Leichenteile durch den Fleischwolf gedreht und an seine Hunde verfüttert haben.

Gefasst wurde Alexander M. mehrere Tage nach der Tat in der Nähe von Moskau. Die Polizei wurde durch die Aufnahmen er Sicherheitskamera auf ihn aufmerksam. M. wurde in Abwesenheit des Mordes an den beiden Frauen angeklagt und mit einer Belohnung von 700.000 Rubel (etwa 10.000 Euro) zur Fahndung ausgeschrieben, bevor die Polizei ihn fasste. Auf der Flucht bandelte er mit einer weiteren Frau an, mit der er vorher eine Brieffreundschaft gepflegt hatte. 

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mma
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?