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Doppelmord auf offener Straße Mutmaßlicher Berliner Todesschütze gefasst


Der mutmaßliche Berliner Doppelmörder ist gefasst. Der 25-Jährige habe sich in der Nacht zum Montag widerstandslos festnehmen lassen, sagte die Polizei in Berlin. Auch die Tatwaffe liege jetzt vor.

Der mutmaßliche Doppelmörder von Berlin hat die Polizei noch in der Nacht zum Montag zum Versteck seiner Pistole in der Nähe des Tatortes im Stadtteil Wedding geführt. Der 25-Jährige wurde am späten Sonntagabend in einem U-Bahnhof im Berliner Bezirk Neukölln festgenommen. Er soll am Vormittag weiter von der 3. Mordkommission vernommen werden, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Von seinen Aussagen werde das weitere Vorgehen der Ermittler abhängen.

Gesucht hatten die Ermittler den 25-Jährigen Mehmet Y. nicht nur in ganz Deutschland - er war im gesamten Schengen-Raum zur Fahndung ausgeschrieben. Ihm wird zur Last gelegt, die Mutter seiner Ex-Frau und ihre Schwester auf offener Straße erschossen zu haben. Ein Mann wurde dabei schwer verletzt.

Erst am Wochenende hatte die Polizei ihre Suche verstärkt. Der 25-Jährige war nach der Tat am Donnerstag untergetaucht. Er soll mehrere Kugeln aus einer Handfeuerwaffe auf ein voll besetztes Auto abgegeben haben. Die 45-jährige Mutter und die 22-jährige Schwester seiner Ex-Frau starben, ein 27-jähriger Mann wurde schwer verletzt. Die 24-jährige Ex-Frau des mutmaßlichen Täters, der die Schüsse nach vorläufigen Erkenntnissen galten, sowie ein gleichaltriger Mann kamen unverletzt davon.

Die Polizei machte zunächst keine Angaben, wie die Beamten auf die Spur des 25-Jährigen kamen. Aus der Bevölkerung hatten die Ermittler etwa 40 Hinweise erhalten.

AFP/DPA DPA

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