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Doppelmord Deutscher in China zum Tode verurteilt


Ein 36-jähriger Mann aus München soll seine frühere Freundin und deren Lebensgefährten im chinesischen Xiamen umgebracht haben. Ein Gericht verurteilte den Deutschen vier Jahre später nun zum Tode.

Ein Mann aus München ist in China wegen Doppelmordes zum Tode verurteilt worden. Der Anwalt von Philipp B. berichtet aus Peking, das Mittlere Volksgericht der südostchinesischen Stadt Xiamen habe am Dienstag das Urteil in erster Instanz gefällt.

Der 36-jährige frühere Student aus München war angeklagt, im Juni 2010 seine ehemalige Freundin aus Studententagen und deren Lebensgefährten auf offener Straße in Xiamen mit einem Hammer und einem Messer brutal umgebracht zu haben. Der getötete Mann war auch Deutscher, während die Freundin in München studiert hatte, aber die venezolanische Staatsbürgerschaft besaß. Philipp B. und das weibliche Opfer hatten gemeinsam Sinologie studiert.

Das Gerichtsverfahren war vor drei Jahren schon abgeschlossen worden. Seither wartete der Angeklagte auf das Urteil.

nck/DPA DPA

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