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1,8 Kilo Koks im Spind: Drogenfahnder muss sechseinhalb Jahre in Haft

Drogenbesitz, gefährliche Körperverletzung und Vergewaltigung seiner Ehefrau: Ein Drogenfahnder in Bayern, bei dem 1,8 Kilo Kokain gefunden worden waren, muss für sechseinhalb Jahre ins Gefängnis.

Der Angeklagte Armin N. (l.) betritt das Landgericht Kempten, ein Justizbeamter hat ihm gerade die Handschellen abgenommen

Der Angeklagte Armin N. (l.) betritt das Landgericht Kempten, ein Justizbeamter hat ihm gerade die Handschellen abgenommen

Der ehemalige Chef-Drogenfahnder von Kempten muss für sechseinhalb Jahre in Haft. Vor einem Jahr waren 1,8 Kilogramm Kokain in seinem Dienstschrank gefunden worden. Das Landgericht Kempten verurteilte den hochrangigen Kriminalbeamten am Montag unter anderem wegen Drogenbesitzes, gefährlicher Körperverletzung und Vergewaltigung seiner Ehefrau.

Nach einem Jahr und drei Monaten in Haft soll der Verurteilte wegen seiner Drogensucht in eine Entziehungsanstalt verlegt werden. Mit dem Urteil hielt sich das Gericht an eine zwischen den Verfahrensbeteiligten ausgehandelte Vereinbarung. Für den Fall eines Geständnisses war ein Strafrahmen von sechseinhalb bis sieben Jahren festgelegt worden.

tis/DPA / DPA
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