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Drogenhändlerin verurteilt: Sechs Jahre Haft für die "Königin des Pazifiks"

Sie ist das schöne Gesicht eines dreckigen Geschäfts: Sandra Ávila Beltrán hat als Mittlerin zwischen den Drogenkartellen den Ehrentitel "Königin des Pazifiks" erworben. Nun wurde sie verurteilt.

Die mexikanische Drogenhändlerin Sandra Ávila Beltrán ist am Donnerstag in den USA zu 70 Monaten Haft verurteilt worden. Das Gericht in Miami sah es als erwiesen an, dass die "Reina del Pacífico" (Königin des Pazifiks) zu einer Bande gehörte, die im großen Stil Kokain in die Vereinigten Staaten schmuggelte, wie es aus Justizkreisen hieß.

Ávila Beltrán galt als Verbindungsfrau zwischen den Kartellen in Mexiko und Kolumbien und war vor über einem Jahr an die USA ausgeliefert worden. Als eine der wenigen Frauen in dem von Männern beherrschten Drogengeschäft hatte es die "Reina del Pacífico" zu einiger Berühmtheit gebracht.

Muss die "Reina" ihre Strafe nicht antreten?

Sie habe sich bereits im April schuldig bekannt, gemeinsam ihrem kolumbianischen Lebensgefährten Juan Diego Espinosa Ramírez den Schmuggel von großen Mengen Kokain in die Vereinigten Staaten organisiert zu haben, berichtete die US-Zeitung "El Nuevo Heraldo".

Womöglich muss die 52-Jährige ihre Haftstrafe in den USA jedoch nicht antreten, da sie bereits in Mexiko rund sechs Jahre inhaftiert war. Die in ihrem Heimatland verbüßte Strafe könnte gegen die in den USA verhängte aufgerechnet werden, heißt es. Bereits in wenigen Wochen könnte sie deshalb in ihr Heimatland abgeschoben werden, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf die Anwälte der Verteidigung.

dho/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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