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Drogenkrieg in Mexiko: Soldaten finden 72 Leichen

Es ist der wohl größte Leichenfund in Mexiko seit Beginn der Offensive gegen die Drogenkartelle vor vier Jahren: Die mexikanische Armee entdeckte auf einer Ranch nahe der Grenze zur USA 72 Tote.

In Mexiko haben Soldaten auf einer Ranch 72 Leichen entdeckt. Bei den Getöteten - 58 Männer und 14 Frauen - handelte es sich nach Angaben eines Augenzeugen um Migranten, die von Bewaffneten verschleppt worden waren, wie es am Mittwoch aus Behördenkreisen verlautete. Dem Augenzeugen sei die Flucht gelungen und er habe die Truppen alarmiert. Als sich die Marineinfanteristen der Farm im Bundesstaat Tamaulipas näherten, eröffneten die mutmaßlichen Mörder das Feuer und versuchten in einem Fahrzeugkonvoi zu fliehen. Bei dem Schusswechsel starben drei Bandenmitglieder und ein Soldat.

Kämpfe zwischen rivalisierenden Drogenkartellen

Ein jugendliches Mitglied der Bande konnte festgenommen und zahlreiche Waffen sichergestellt werden. Bei der anschließenden Untersuchung des Geländes stießen die Sicherheitskräfte auf die Leichen. In der Gegend hatte es zuvor Kämpfe zwischen zwei einst verbündeten Drogenkartellen gegeben.

Der Leichenfund dürfte der bislang größte dieser Art seit Beginn der Offensive von Präsident Felipe Calderón gegen die Drogenkriminalität im Jahr 2006 sein. Im Mai waren 55 Tote in einer verlassenen Mine südlich von Mexiko-Stadt entdeckt worden. Im Juli fanden Ermittler innerhalb von zwei Tagen 51 Leichen in der Nähe einer Müllhalde nördlich von Monterrey.

Mexikanische Drogenkartelle nutzen häufig leere Grundstücke oder Minenschächte, um sich der Leichen von Entführungsopfern oder Mitgliedern rivalisierender Banden zu entledigen. Die Drogengewalt in dem Land hat in den vergangenen vier Jahren mehr als 28.000 Menschen das Leben gekostet. Dabei ist Tamaulipas einer der Brennpunkte im Krieg der Drogenbanden. Das sogenannte Golf-Kartell kämpft hier gegen die die ehemals verbündeten Zetas um Schmuggelrouten in die USA. Der Fundort der 72 Leichen liegt rund 150 Kilometer von der texanischen Grenze entfernt.

mre/AP/Reuters / AP / Reuters
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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