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Unterirdisches Drogenlager: Hamburger Hasch-Höhle: sechs Meter langer Drogenbunker entdeckt

Im Südosten Hamburgs entdeckten Drogenfahnder der Polizei einen selbstgegrabenen Bunker. Offenbar diente er als Logistikzentrale für mindestens zwei Drogenhändler. Durch zufällige Luftaufnahmen flog das Ganze auf.

Geldschein, Handschellen und eine Hanfpflanze

Neben Drogen fand die Polizei eine Feinwaage und Verpackungsmaterial

Getty Images

Zwei Anfang 20-jährige Brüder hatten die Idee, sich am Rande Hamburgs eine Höhle zu graben und von dort aus ihren Drogenhandel zu betreiben. An mindestens vier Zwischenhändler verkauften sie von hier aus wohl hauptsächlich Marihuana, darauf lassen neben den Drogen selbst eine dort gefundene Feinwaage sowie Verpackungsmaterial schließen. Matratzen, Stuhl, Tisch und Essensreste legen nahe, dass der Bunker auch für längere Aufenthalte brauchbar war.

Unglaublich: Die Polizei hat mitten in Neuallermöhe eine Drogen-Höhle ausgehoben. Zwei Brüder (20 und 21 Jahre alt)...

Gepostet von Bergedorfer Zeitung am Samstag, 7. Juli 2018

Drogenhöhle per Hubschrauber entdeckt

Ein zwei Meter hoher Gang führte zu dem Raum, der mit einem Lüftungsrohr ausgestattet sowie mit einem improvisierten Holzgerüst versehen war. Offenbar sollte er auch noch eine Tür erhalten , sie lag schon bereit. Den Zugang schützten dichtes Gestrüpp und eine lose Absperrung per Wäscheleine vor ungebetenem Besuch.

Ein Hubschrauberpilot hatte den Zugang entdeckt, der sich zwischen zwei Schulgebäuden und einem Spielplatz befand. Er gab der Polizei einen Tipp. Bei der Inspektion mit den anschließenden Wohnngsdurchsuchungen setzten sie elf Personen fest.

Nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurden alle Beteilgten mangels Haftgründen wieder freigelassen.

Englische Studie: So kommen auch Nichtkonsumenten täglich mit harten Drogen in Kontakt
(km)