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Gut getarnte Drogen: Sehen aus wie gewöhnliche Plastikrohre - sind aber etwas ganz Anderes

Dieser Fund dürfte auch für das erfahrene Antidrogenkommando der peruanischen Polizei eine Premiere gewesen sein: Die Fahnder machten diesen ungewöhnlichen Fund.

Ein Antidrogenkommando der peruanischen Polizei hat 1,3 Tonnen beschlagnahmt, die als PVC-Rohre getarnt waren. Insgesamt wurden im Zusammenhang mit dem aufgeflogenen Kokainschmuggel 17 Menschen festgenommen, wie das Innenministerium in Lima berichtete. Darunter soll auch einer der Drahtzieher der Organisation sein, ein Brasilianer.

Kokain in Rohren beinahe perfekt getarnt

Entdeckt wurde das mit dem PVC zusammen zu Röhren verarbeitete Kokain demnach im Hafen von El Callao. In einem Container fand die dem Innenministerium zufolge 126 schwarze Rohre aus PVC, acht von ihnen hätten eine weiße Substanz enthalten. Untersuchungen hätten ergeben, dass es sich dabei um Kokain handele. 

Kokain-Fund: Ein Polizist untersucht mit seinem Spürhund die beschlagnahmten PVC-Röhren

Ungewöhnlicher Kokain-Fund: Ein Mitarbeiter des Antidrogenkommandos der peruanischen Polizei untersucht mit seinem Spürhund die beschlagnahmten PVC-Röhren.

Die Droge sollte von El Callao aus nach Mexiko verschifft werden, hieß es weiter. Unter den Festgenommenen sei auch ein Chemiker, der das Kokain dort wieder aus dem Plastik herauslösen sollte. Anschließend hätte das mexikanischen Sinaloa-Kartell das Kokain vermarkten sollen.

mad/DPA

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