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Ecuador Mindestens 79 Tote nach Kampf im Gefängnis – Polizei rückt mit Tränengas vor

Sehen Sie im Video: Ecuadorianische Polizei rückt in Gefängnis voller aufständischer Häftlinge vor.




Videoaufnahmen der ecuadorianischen Polizei zeigen, wie Einsatzkräfte am Dienstag ein Gefängnis in Guayaquil stürmen. Zu sehen sind Polizisten, die in verschiedene Bereiche der Anlage vordringen, Tränengas abfeuerten und Inhaftierte festsetzten. Hintergrund ist einer der heftigsten Gefängniskämpfe in der Geschichte des Landes. Nach Behördenangaben lieferten sich zwei Gangs einen blutigen Kampf mit selbstgebauten Waffen um die Führung in der Haftanstalt. Mindestens 79 Menschen kamen dabei ums Leben, teilten die Behörden mit. Die Ursache für das Massaker sei nach hoher Wahrscheinlichkeit der Tod des Anführers der Los Choneros, die als mächtigste Gang in Ecuador gilt. Der Mann war einige Monate nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis in einem Einkaufszentrum getötet worden. Die Situation im Gefängnis sei nach Angaben der Polizei wieder unter Kontrolle gebracht worden. Am nächsten Tag warteten bereits einige Menschen vor einem Leichenschauhaus darauf, die Körper ihrer Angehörigen mitzunehmen zu können.
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In Ecuador haben sich zwei Gangs einen blutigen Kampf mit selbstgebauten Waffen um die Führung in einer Haftanstalt geliefert. Die Polizei hat nun ein Bodycam-Video vom Einsatz in einem der Gefängnisse veröffentlicht.

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