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Brutaler Raubmord: Einbrecher erschlagen HSV-Investor

Im niedersächsischen Stade hat sich ein brutaler Raubmord ereignet. Die Täter überfielen einen Unternehmer und seine Ehefrau. Der Mann verstarb später. Das Opfer war bekannt als HSV-Investor.

Spurenermittler untersuchen den Eingang eines Hauses in Stade, in dem ein Millionär von Einbrechern erschlagen wurde

Spurenermittler untersuchen den Eingang eines Hauses in Stade, in dem der Millionär von Einbrechern erschlagen wurde

Ein brutales Verbrechen hat sich am vergangenen Freitagabend im niedersächsischen Stade an der Elbe abgespielt. Opfer wurden der Millionär Ernst Burmeister, 79 Jahre alt, und seine Ehefrau Elke, 73 Jahre alt. Der Ehemann überlebte den Überfall nicht. Er wurde von den Einbrechern erschlagen.

Laut Polizei klingelten zwei Männer zwischen 20 und 21 Uhr abends an der Haustür des Einfamilienhauses, in dem Burmeister im Stadtteil Bützfleth lebte. Nachdem seine Ehefrau die Tür geöffnet hatte, schlugen die maskierten Täter die Eheleute sofort brutal nieder.

Täter erbeuten mehrere tausend Euro und Schmuck

Die Täter durchsuchten das Haus und nahmen mehrere tausend Euro Bargeld und einige Schmuckstücke mit. Im Polizeibericht heißt es, dass die Männer dann zu Fuß flüchteten. Später stiegen sie in einer anderen Straße in ein dunkles Fluchtauto, das dort mit einem Fahrer auf sie wartete. Danach verliert sich bislang jede Spur. Deshalb sind die Ermittler dringend auf Hinweise von Zeugen angewiesen (unter der Telefonnummer 04141-102215 erreichen Sie die Stader Polizei).

Das Ehepaar wurde zwar umgehend in ein Krankhaus eingeliefert, doch für Ernst Burmeister war es zu spät. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich dramatisch. Die Verletzungen am Kopf waren zu schwer, zwei Tage später verstarb er. Die exakte Todesursache soll noch durch eine Obduktion geklärt werden. Die Polizei richtete eine 30-köpfige Mordkommission ein, um das Verbrechen aufzuklären.

Burmeister war leidenschaftlicher HSV-Fan

Burmeister hatte sich 1991 als Frucht-Importeur in Hamburg selbstständig gemacht. Er führte das Unternehmen mit seinen vier Söhnen Heino, Stefan Gerhard und Maik. Im Februar dieses Jahres war der leidenschaftliche Fußballfan in die Schagzeilen geraten, weil er seinem hochverschuldeten Lieblingsklub HSV unter die Arme griff, indem er 1,5 Prozent der Klubanteile erwarb. Laut "Bild"-Zeitung betrug die Kaufsumme 4,03 Millionen Euro.

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