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Entführung von Maria Bögerl: Ganz Heidenheim bangt um die Bankiersgattin

Verzweifeltes Warten in Heidenheim: Seit fünf Tagen sucht die Polizei nach der entführten Bankiersgattin Maria Bögerl. stern.de hat mit Bekannten und Nachbarn der Familie gesprochen.

Von Malte Arnsperger, Heidenheim

Die Haustür öffnet sich, zwei Männer umarmen sich, der eine läuft mit betretener Miene zu seinem Auto, der andere schließt die Tür sofort hinter sich zu. Ein kleines Lebenszeichen aus dem Hause Bögerl. Seit fünf Tagen sorgen sich Hausherr Thomas Bögerl und seine Kinder Christoph und Carina um seine Frau Maria. Seit Mittwoch vergangener Woche wird die 54-Jährige aus dem schwäbischen Heidenheim vermisst. Und während die Polizei jeden Tag die Gegend rund um Heidenheim nach Spuren der Bankiersgattin absucht, bangen Freunde, Bekannte und Nachbarn mit der Familie.

"Ich bin total entsetzt. Das ist so eine nette Frau", sagt eine Nachbarin und blickt auf das Wohnhaus der Bögerls. "Ich sehe sie und ihren Mann öfter im Garten, manchmal grillen sie oder mähen den Rasen. Die leben völlig normal und sind überhaupt nicht abgehoben." Das zweistöckige weißgetünchte Gebäude liegt am Ende einer Sackgasse in einem Wohnviertel eines Teilorts von Heidenheim mit vielen kleinen Ein- und Mehrfamilienhäusern. Vor rund zehn Jahren hat die Familie hier gebaut. "In dieser Gegend lebt niemand, der protzen will", sagt die Nachbarin. Und dennoch wurde Maria Bögerl am Mittwochvormittag aus ihrem Haus entführt, um Lösegeld zu erpressen. Die Übergabe platzte, seit jenem Tag fehlt jedes Lebenszeichen von ihr.

Familie ist in der Stadt bekannt

Die Familie zog in den 90er-Jahren aus Franken nach Heidenheim und ist bekannt im dem beschaulichen Kreisstädtchen am Rande der Ostalb. Thomas Bögerl ist als Kreissparkassenchef in der Öffentlichkeit präsent, er überreicht Schecks an die örtliche Sportjugend oder hält die Laudatio auf ein regionales Kulturprojekt. Thomas Bögerl wird als besonnener Banker beschrieben, umgänglich, mit sozialer Verantwortung. Er hat einen guten Ruf in Heidenheim, auch über die Bank hört man nichts Negatives, sie habe die Wirtschaftskrise gut gemeistert und dies, ohne Kreditnehmern "das Häusle unterm Hintern wegzuziehen", wie ein Insider sagt. Die Kreissparkasse gilt als die klassische Kleine-Leute-Bank mit Bodenhaftung.

Bögerl ist im Lions Club aktiv, sitzt im Kuratorium des regionalen Bündnisses für Familie Ostwürttemberg und engagiert sich als Beirat des Tennisclubs Heidenheim. "Er ist in der Stadt sehr verwurzelt", sagt ein langjähriger Bekannter. "Und seine Frau begleitet ihn oft bei öffentlichen Ereignissen. Er ist ein angenehmer ruhiger Mann, der nicht viel Aufhebens um sich macht. Auch seine Frau habe ich immer als eine sehr nette Person erlebt."

Bögerls sind sportlich aktiv

Bögerl spielt Tennis und ist ein großer Fußballfan, der regelmäßig die Spiele des TSG Schnaitheim besucht. Bis vor einem Jahr konnte er dabei auch seinem Sohn zuschauen. Christoph Bögerl spielte bis Sommer 2009 für den Verein. Dann ging der 24-jährige Student für einige Monate für einen Auslandsaufenthalt nach England.

Sportlich aktiv ist auch Maria Bögerl. Sie spielt Tennis in einer Hobby-Frauenmannschaft des HSB Heidenheim, bei dem sie seit 1995 Mitglied ist. Ihre Vereinskameradinnen machen sich große Sorgen. "Es tut mir so leid für sie", sagt Hanne Oszfolk. "Sie ist so höflich und freundlich und tut niemanden etwas zu leide." Oszfolk kennt die Bögerls seit vielen Jahren, ihr Sohn hat mit Christoph zusammen Tennis gespielt. "Ich habe sie als eine harmonische Familie kennen gelernt, die jeder mochte. Ich kann es nicht glauben, dass in diesem kleinen Ort so etwas passieren kann."

Suche geht weiter

Doch was genau ist an diesem Mittwochvormittag passiert? Die Polizei schweigt zu den Details. Klar ist nur, dass Thomas Bögerl gegen 11.20 Uhr einen Anruf des Entführers erhielt: Der Unbekannte verlangte Geld, angeblich rund 300.000 Euro.

Der Ehemann ging auf die Forderung ein: Bögerl deponierte das Lösegeld wie verlangt neben der Autobahn 7 zwischen den Anschlussstellen Heidenheim und Oberkochen – die Entführer hatten die Stelle mit einer Deutschlandfahne markiert. Sie holten das Geld jedoch nicht ab und sind nach Angaben der Polizei bislang auch nicht mehr mit der Familie in Kontakt getreten. Die Beamten fanden zwar das Handy von Maria Bögerl und ihr Auto, eine heiße Spur haben sie aber immer noch nicht. Sie versuchen nun, die Bevölkerung mittels Flugblättern zu sensibilisieren. Die Familie setzte unterdessen eine Belohnung von 100.000 Euro aus. Gleichzeitig läuft die Suche weiter, bei der mit rund 300 Einsatzkräften, Hunden und Hubschraubern nach der vermissten Frau gefahndet wird.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(