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Entscheidung über Haftbeschwerde: Kommt Jörg Kachelmann heute frei?

Über die Haftbeschwerde des Fernsehmoderators Jörg Kachelmann entscheidet das Oberlandesgericht Karlsruhe am Donnerstag. Das teilte der Sprecher des OLG, Arne Wiemann, am Mittwoch mit. Die Entscheidung des Dritten Senats wird demnach voraussichtlich am Nachmittag bekanntgegeben.

Das Oberlandesgericht Karlsruhe entscheidet voraussichtlich heute darüber, ob der TV- Wettermoderator Jörg Kachelmann aus der Untersuchungshaft freikommt. Das Landgericht Mannheim hatte die Haftbeschwerde Kachelmanns zurückgewiesen. Der inzwischen 52 Jahre alt gewordene prominente Schweizer sitzt bereits seit 20. März in Untersuchungshaft in Mannheim.

Kachelmann muss sich ab 6. September vor dem Landgericht Mannheim wegen schwerer Vergewaltigung in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung verantworten. Laut Anklage soll er seine langjährige Freundin in der Nacht zum 9. Februar 2010 bei einem Streit in ihrer Wohnung in Schwetzingen mit einem Messer bedroht und vergewaltigt haben. Er bestreitet die Tat.

Die Verteidigung spricht von einer falschen Beschuldigung und hat Haftbeschwerde eingelegt. Diese richtet sich gegen den Beschluss des Landgerichts Mannheim vom 1. Juli, mit dem der Antrag auf Aufhebung des Haftbefehls zurückgewiesen wurde. Die Fünfte Große Strafkammer hatte die Aussagen der Ex-Freundin Kachelmanns als glaubwürdig bezeichnet.

Die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe hat beantragt, die Haftbeschwerde als unbegründet zurückzuweisen.

APN/DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?