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Furcht vor Attentat Tasche mit Babykleidung löst Bombenalarm im Lübecker Hauptbahnhof aus

Der Bahnverkehr von und nach Lübeck war am Abend für Stunden unterbrochen. Wegen einer verdächtigen Tasche in einem Zug war der Hauptbahnhof der Hansestadt evakuiert und gesperrt worden. Doch nach mehr als drei Stunden gab es Entwarnung.

Falscher Alarm im Lübecker Hauptbahnhof: Wegen einer herrenlosen Tasche in einem Regionalexpress war der Bahnof kurz vor 19 Uhr am Mittwochabend evakuiert und anschließend gesperrt worden. Das berichteten der Norddeutsche Rundfunk (NDR) und die Lübecker Nachrichten online. Zugpersonal hatte die verdächtige Tasche in einem Regionalexpress, der aus Hamburg kam, entdeckt. Nach einigen Stunden dann die Entwarnung: In der Tasche war nur Babykleidung.

Die Aufregung scheint dennoch verständlich: Nach Angaben der Polizei befand sich die Tasche in einem abschließbaren Abteil, das eigentlich nur für das Zugpersonal vorgesehen ist. "Es kann sich niemand erklären, wie die Tasche da reingekommen ist", sagte ein Polizeisprecher dem NDR. Auch Bahnmitarbeiter, die zuvor in dem Zug gearbeitet hatten, konnten die Tragetasche nicht zuordnen. Zudem sei sie durch eine große Wolldecke verdeckt gewesen. 

Spezialisten im Einsatz

Dass von der verdächtigen, in polnischer Sprache beschrifteten Tasche keine Gefahr ausging, mussten Experten klären. Spezialisten des Entschärfertrupps der Bundespolizei aus Hamburg fanden aber letztlich rasch heraus, dass die Tasche harmlos war.

Der Bahnverkehr war durch den Verfall für mehrere Stunden empfindlich gestört. Der Hauptbahnhof konnte für mehrere Stunden nicht angefahren werden. Züge endeten an den letzten Stationen vor dem Hauptbahnhof.

dho

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