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Ermordete Anneli aus Sachsen Familie gibt bewegende Traueranzeige auf


"Wir sind so unglücklich, gebrochen und ausgebrannt, wir vermissen unser Kind so sehr". Die Familie der ermordeten Anneli hat ihre Trauer in Worte gefasst und in der "Sächsischen Zeitung" eine berührende Traueranzeige aufgegeben.

Kaum einer wird nachempfinden können, welchen Schmerz die Familie der ermordeten Anneli empfinden muss. Mit einer berührenden Traueranzeige in der "Sächsischen Zeitung" haben ihre Angehörigen ihrer Trauer Ausdruck verliehen. "Wir sind so unglücklich, gebrochen und ausgebrannt, wir vermissen unser Kind so sehr", schreiben sie. Ihr "Liebstes auf der ganzen Welt" sei ihnen aus dem "Leibe gerissen" worden. In allen Lebenslagen vermissten sie ihre Anneli: "Sie lacht nicht mehr. Sie kocht keine Nudeln mehr. Sie lässt nichts mehr rumliegen. Sie spielt kein Klavier mehr." 

Am 13. August wurde die 17-Jährige von zwei Männern entführt. Sie verlangten 1,2 Millionen Euro Lösegeld von Annelis Vater. Doch eine Übergabe scheiterte, weil die Erpresser mit der Situation offensichtlich überfordert waren. Verzweifelt hatten die Eltern versucht, mit den Männern in Kontakt zu treten - vergebens. Anneli wurde ermordet. Die genaue Todesursache ist auch nach der Obduktion noch nicht bekannt. Am kommenden Samstag soll Anneli beigesetzt werden.

kgi

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