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Erneut Angriff auf Kindergarten in China: Mann zündet sich mit Kindern im Arm an

Die Serie von Angriffen auf chinesische Vorschüler reißt nicht ab: Am Freitag ist erneut ein Mann in einen Kindergarten eingedrungen und verletzte fünf Kinder. Anschließend hat sich der Mann selbst angezündet.

Schon wieder hat ein Mann in China einen Kindergarten angegriffen und fünf Kinder verletzt. Mit einem Hammer bewaffnet stürmte der Mann am Freitag in eine Vorschule in der Provinz Shandong im Osten des Landes und verletzte fünf Jungen und Mädchen, berichtetete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Bei dem Attentäter handelt es sich um einen Landwirt aus der Gegend. Mit einem Moped durchbrach er das Eingangstor des Kindergartens, schlug auf einen Erzieher ein, der sich ihm in den Weg stellte und griff dann die Vorschüler an. Anschließend habe sich der Mann selbst angezündet, während er zwei Kinder im Arm hielt. Lehrer zogen sie aus den Flammen, der Mann starb am Tatort. Die Verletzten wurden den Angaben zufolge ins Krankenhaus gebracht, ihr Gesundheitszustand war stabil.

Drei Attacken in drei Tagen

Erst am Donnerstag hatte ein Amokläufer einen Kindergarten in der ostchinesischen Provinz Jiangsu gestürmt und 29 Kinder, zwei Betreuer und einen Wachmann niedergestochen. Fünf der Schüler erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Auch am Mittwoch waren bei einer Messerattacke in einer Grundschule in der südchinesischen Provinz Guangdong 18 Kinder und ein Lehrer verletzt worden. Am selben Tag wurde ein Mann in der Provinz Fujian hingerichtet, der bei einer ähnlichen Attacke im vergangenen Monat acht Vorschüler getötet hatte.

AP/AFP / AP
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