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Erneuter Betrugs-Verdacht: Berliner DRK-Klinik im Visier der Polizei

In den frühen Morgenstunden durchsuchte die Polizei medizinische Einrichtungen der Berliner DRK-Klinik und private Anschriften. Angeblich wurden in medizinischen Versorgunseinrichtungen nur zum Schein Ärzte eingestellt. Die Angestellten sollen tatsächlich andere Aufgaben erfüllt haben.

Die Berliner Polizei hat am Donnerstagmorgen eine Großrazzia in medizinischen Einrichtungen in der Hauptstadt gestartet. Wie ein Polizeisprecher sagte, durchsuchten Beamten seit 6.00 Uhr 152 Standorte, zu denen Kliniken des Deutschen Roten Kreuzes, aber auch private Wohnanschriften von Ärzten und Geschäftsführern gehören. Den Angaben zufolge lautet der Verdacht auf privaten banden- und gewerbsmäßigen Betrug im Gesundheitswesen. Demnach sind rund 300 Polizeibeamte im Einsatz, die Durchsuchung wird noch mehrere Stunden dauern.

Im Visier der Beamten sind sogenannte medizinische Versorgungseinrichtungen. Diese bieten ambulante Dienste auf dem Gelände von DRK-Kliniken an. Laut Hinweisen der Staatsanwaltschaft wurden in diesen Versorgungseinrichtungen Ärzte zum Schein angestellt, verrichteten aber in Wirklichkeit andere Aufgaben.

Bereits im Juni waren die Berliner DRK-Kliniken in die Schlagzeilen geraten. Damals wurden zwei Geschäftsführer sowie ein Radiologie-Chefarzt verhaftet. Sie sollen mehr als eine Million Euro ergaunert haben, indem sie seit 2005 Fachärzten vorbehaltene Behandlungen von Assistenzärzten vornehmen ließen, diese aber bei den Kassen als Leistung der Spezialisten abrechneten. Bei ihren Ermittlungen stieß die Staatsanwaltschaft auf Hinweise, die den Betrugsverdacht hinsichtlich der medizinischen Versorgungseinrichtungen ergaben, wie der Polizeisprecher sagte.

AFP / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.