HOME

Ermittlungen: Vergiftete Babynahrung - Erpresser fordert zehn Millionen Euro

Die Polizei in Konstanz ermittelt in einem Erpressungsfall von bundesweitem Ausmaß. Der unbekannte Täter hat offenbar Babynahrung vergiftet und fordert zehn Millionen Euro.

Erpressung: Es geht um zehn Millionen Euro und vergifteten Babybrei (Symbolbild)

Erpressung: Es geht um zehn Millionen Euro und vergifteten Babybrei (Symbolbild)

Ermittler in Baden-Württemberg sind einem Erpresser auf der Spur, der mit der Vergiftung von Lebensmitteln droht. Es handle sich um einen "bundesweit bedeutsamen Erpressungsfall", erklärte die Polizei Konstanz, ohne zunächst konkrete Angaben zu machen. Die "Bild"-Zeitung berichtete, der Täter habe offenbar bereits Gift in Babynahrung gemischt.

Mitte September hätten die Lebensmittelkonzerne und Drogeriemarktketten Aldi, Rossmann, Lidl, DM, Müller, Edeka, Norma und Rewe Erpresserschreiben bekommen, berichtete das Blatt auf seiner Website. Der Erpresser forderte demnach zehn Millionen Euro von Supermärkten in Friedrichshafen. Er habe erklärt, in Geschäften bereits Gift in Babynahrung gemischt zu haben.

Erpressung: Polizei hat Foto von Verdächtigem

Die Ermittler ließen dem Bericht zufolge Babynahrung aus den Regalen räumen und untersuchen. In mehreren Gläsern befand sich demnach "offenbar Gift, das Kleinkinder schwerst verletzen, sogar töten konnte".

Die Polizei habe Fotos von einem noch unbekannten Mann, der in einem der genannten Märkte Ware ablegt. Diese sind jedoch noch nicht veröffentlicht. Staatsanwaltschaft und Polizei wollen am Mittag zusammen mit dem baden-württembergischen Verbraucherschutzministerium über den Fall informieren. Der Erpresser drohe, "vergiftete Lebensmittel in den Verkauf zu bringen, falls seine Forderungen nicht erfüllt werden", erklärte die Polizei. Ein Behördensprecher wollte sich auf Anfrage nicht zu Details äußern.

Video: Gefängnisstrafe für Klatten-Erpresser


wue / AFP
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?