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Überwachungsvideo: Tötete der Polizist den schwarzen Jugendlichen aus Notwehr?

Fälle von Polizeigewalt gegen Afroamerikaner empören die USA seit Monaten. Nun erschoss wieder ein Polizist einen schwarzen Jugendlichen. War es Notwehr? Ein Überwachungsvideo soll das beweisen.

Ein Überwachungsvideo, das die Polizei nun veröffentlich hat, soll beweisen, dass der Jugendliche bewaffnet war

Ein Überwachungsvideo, das die Polizei nun veröffentlich hat, soll beweisen, dass der Jugendliche bewaffnet war

Unweit der US-Stadt Ferguson im Bundesstaat Missouri hat erneut ein weißer Polizist einen schwarzen Teenager erschossen. Der 18-Jährige habe am späten Dienstag an einer Tankstelle nahe Ferguson im US-Bundesstaat Missouri eine Pistole auf einen Polizisten gerichtet, der daraufhin drei Schüsse abgegeben habe, sagte der Polizeichef von St. Louis, Jon Belmar, am Mittwoch. In der Nacht kam es nahe der Tankstelle zu Zusammenstößen zwischen rund 300 Menschen und der Polizei. Demonstranten lieferten sich Rangeleien mit der Polizei, auch Müllcontainer gerieten in Brand.

Ferguson - eine Vorstadt von St. Louis - hatte im Sommer Schlagzeilen gemacht, nachdem dort ein weißer Polizist den 17-jährigen unbewaffneten Schwarzen Michael Brown mit zahlreichen Schüssen getötet hatte. Sein Tod und andere Todesfälle Schwarzer durch Polizeigewalt hatten in den USA in den vergangenen Monaten Empörung und landesweite Massenproteste hervorgerufen. Eine Geschworenenjury entschied später, dass der Polizist nicht vor Gericht muss. Auch in anderen Landesteilen wie etwa in New York sorgten darauf Berichte über Fälle von Polizeigewalt gegen Schwarze für Empörung.

"Wir sind anders als Ferguson", betonte der Bürgermeister von Berkeley, Theodore Hoskins, bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Im Gegensatz zu Ferguson seien viele Polizisten und Beamte der Stadt Afroamerikaner. Der Polizist habe durch seine Schüsse vermutlich sein Leben gerettet. Es gebe aber neben den Ermittlungen der Polizei auch eine unabhängige Untersuchung der Stadt.

Polizei veröffentlicht Überwachungsvideo

Polizeichef Belmar sagte bei einer Pressekonferenz, die Polizei sei wegen eines Diebstahls an die Tankstelle in Berkeley gerufen worden. Dort seien zwei Männer auf den Polizeiwagen zugekommen. Als der 18-Jährige eine Neun-Millimeter-Pistole auf den Beamten gerichtet habe, habe dieser keine Wahl gehabt. Der zweite Mann sei geflüchtet, die Polizei fahndet nach ihm.

Nach ersten Erkenntnissen habe eine Kugel den Verdächtigen getroffen, eine zweite ein Fahrzeug und eine dritte Kugel sei noch nicht wiedergefunden worden. "Wir glauben nicht, dass der Verdächtige seine Pistole benutzt hat", sagte Belmar. Vor Ort fanden die Ermittler nach Angaben des Polizeichefs eine Neun-Millimeter-Pistole ohne Seriennummer. Die Sanitäter stellten ungefähr eine Stunde nach dem Vorfall den Tod des jungen Mannes fest.

Die Polizei veröffentlichte nun ein Überwachungsvideo. Darin ist zu sehen, wie zwei junge Männer aus einem Laden kommen, als ein Polizeiwagen anhält. Der Polizist steigt aus und redet mit den beiden. 90 Sekunden später hebt einer der Befragten offenbar seinen Arm. Ob es eine Waffe oder ein anderer Gegenstand ist, den er in der Hand hält, ist kaum zu erkennen.

Proteste gegen Polizeigewalt

In New York kam es in der Nacht auf Mittwoch erneut zu Protesten gegen Polizeigewalt. Laut "New York Daily News" waren einige Hundert Demonstranten auf den Straßen, obwohl Bürgermeister Bill de Blasio um eine Pause gebeten hatte. Erst sollten zwei am Wochenende erschossene Polizisten beerdigt sein, hatte de Blasio erklärt. Die Demonstrationen seien friedlich verlaufen, hieß es.

Anfang Dezember hatte ein Geschworenengremium entschieden, einen weißen Polizisten für den Tod des schwarzen Eric Garner in New York nicht zur Rechenschaft zu ziehen. Der Polizist hatte Garner bei der Festnahme wegen angeblich illegalen Zigarettenhandels in den Würgegriff genommen. Dessen Hilferufe, er bekomme keine Luft mehr, ignorierte er. Der asthmakranke Schwarze, ein sechsfacher Familienvater, starb wenig später.

jen/DPA/AFP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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