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Erste Vernehmung: Schwerverbrecher Wolf bleibt stumm

Bei seiner Festnahme auf der Hamburger Reeperbahn leistete er keinen Widerstand, doch anschließend zeigte sich der mutmaßliche Millionenerpresser Thomas Wolf kaum kooperativ. In ersten Vernehmungen räumte er lediglich seine Identität ein - schwieg jedoch zu seiner jahrelangen Flucht.

Der jahrelang gesuchte Schwerverbrecher Thomas Wolf sitzt wieder hinter Gittern. Zielfahnder nahmen den 56-jährigen mutmaßlichen Entführer und Erpresser mit Unterstützung des Mobilen Einsatzkommandos am Donnerstagabend auf der Hamburger Reeperbahn fest. "Wir haben Anfang der Woche einen Hinweis bekommen, dass er sich hier aufhält und die Reeperbahn beobachtet", sagte Polizeisprecher Ralf Meyer am Freitagmorgen. Wolf soll unter anderem Ende März die Ehefrau eines leitenden Bankangestellten aus Wiesbaden entführt haben. Dabei waren 1,8 Millionen Euro Lösegeld erpresst worden..

Wolf war im Jahr 2000 nach einem Hafturlaub nicht ins Gefängnis von Moers in Nordrhein-Westfalen zurückgekehrt. Dort hatte er eine Gesamtstrafe von 21 Jahren zu verbüßen. Der Gewaltverbrecher flüchtete durch ganz Deutschland. Auch im Taunus und im Rhein-Main- Gebiet wurde nach ihm gesucht. Wolf wird neben der Entführung für mehrere Überfälle in Deutschland, Belgien und den Niederlanden verantwortlich gemacht. Er soll auch eine Bank in Hamburg überfallen haben.

"Noch in der Nacht sind Fahnder aus Frankfurt eingeflogen und haben mit den Vernehmungen begonnen", sagte Meyer. Mittlerweile habe Wolf auch eingeräumt, der Gesuchte zu sein, zur Sache habe er sich zunächst nicht geäußert. Unklar blieb auch der Verbleib des Lösegeldes.

Inzwischen wurde der 56-Jährige in das Untersuchungsgefängnis gebracht. Am Mittag wollen Polizei und Staatsanwaltschaft in Frankfurt auf einer Pressekonferenz weitere Details zu dem Fall bekanntgeben.

Wolf lebte neun Jahre unauffällig mit seiner Lebensgefährtin in Frankfurt am Main. Dort gab er sich als Niederländer David van Dijk aus. Seinen Lebensunterhalt bestritt er von der Beute eines Bankraubs in Hamburg, den er im April 2000 beging.

Der 56-Jährige, der beim BKA auf der Liste der meistgesuchten Verbrecher stand, ist gebürtiger Düsseldorfer, spricht fließend Englisch und gab sich gelegentlich als Engländer oder Ire und als Skandinavier aus. Nach ihm wurde auch mithilfe der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" gesucht.

Nach der Tat in Wiesbaden flüchtete Wolf durch ganz Deutschland: Am 31. März etwa stahl er laut Polizei in einem Parkhaus in Berlin zwei Paar Kennzeichen. In München hielt er sich nach Einkaufsbelegen vom 13. bis 16. April auf. Am 27. April war er in Bremen. Ende April hielt er sich im Kreis Delmenhorst auf und schlief anscheinend auch im Auto. Dann verlor sich seine Spur, ehe am Donnerstag der Zugriff auf der Hamburger Reeperbahn erfolgte.

AP/AFP/DPA / AP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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